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Sicherheitskonzeptionen, Sicherheitskommunikation

Influencer in der Verkehrssicherheitskommunikation: Geschäftsmodelle und Kooperationsformen (82.0792)
Mit der Professionalisierung von Influencer Marketing und Influencer Relations haben sich neue Geschäftsmodelle von Influencern etabliert und folglich die Modalitäten von Kooperationen zwischen Influencern und Organisationen/Institutionen ausdifferenziert. Ebenso wie Organisationen/Institutionen gehen Influencer in Abhängigkeit ihrer strategischen und inhaltlichen Ziele einmalige oder langfristige Partnerschaften ein. Ziel des Forschungsvorhabens ist es, zu ermitteln, welche Geschäftsmodelle von und welche Kooperationsformen mit Influencern in der Praxis existieren und denkbar sind und welche sich für die Verkehrssicherheitsarbeit eignen. Dazu werden Influencer-Geschäftsmodelle und Kooperationsformen systematisch dargestellt, der Forschungsstand auf Basis einer Literaturanalyse dargelegt sowie die Vor- und Nachteile im Kooperationsprozess aufgeführt. Darauf aufbauend wird das Potenzial der Kooperationsformen für eine erfolgreiche Verkehrssicherheitsarbeit für geeignete Zielgruppen und Themen herausgearbeitet und diskutiert sowie Handlungsempfehlungen für Akteure der Verkehrssicherheitsarbeit abgeleitet.

Videoproduktion und Durchführung einer Online-Befragung zur Wahrnehmung von Präventionsbotschaften auf Instagram (82.0772)
In der Verkehrssicherheitskommunikation erfolgt die Präventionsarbeit und Wissensvermittlung häufig durch Experten. Die Glaubwürdigkeit einer Botschaft hängt allerdings nicht nur vom Kommunikator selbst, sondern auch von dessen Botschaftsstrategien ab. Es ist anzunehmen, dass emotionale und rationale Appelle von Experten oder Influencern als unterschiedlich glaubwürdig bewertet werden. Ziel dieses Forschungsprojektes ist es herauszufinden, wie Wissen über verkehrssicherheitsrelevante Themen glaubwürdig in Instagram vermittelt werden kann. Dazu soll die Wirkung von Experten und von fachfremden Influencern untersucht werden, wenn diese rationale vs. emotionale Botschaften an die Zielgruppe der 13- bis 30-jährigen Radfahrerinnen richten.

EU-Baseline (4520004)
BASELINE will die Anzahl und Verfügbarkeit von Key Performance Indicators (KPI) für Verkehrssicherheit in Europa erhöhen. Dazu wurde ein Konsortium gebildet, an dem 19 EU-Mitgliedstaaten beteiligt sind, vertreten durch nationale Behörden und/oder Forschungseinrichtungen aus dem Verkehrsbereich – für Deutschland die BASt. Das Konsortium wird von Belgien geführt, vertreten durch das Institut VIAS. VIAS wird bei den Koordinierungsaktivitäten von Experten aus anderen teilnehmenden Ländern, insbesondere aus den Niederlanden und Griechenland, unterstützt. Das Konsortium will methodische Richtlinien für die Erfassung, Verarbeitung und Analyse der für die KPIs benötigten Daten etablieren, in den 19 Mitgliedstaaten mehr KPI zu verschiedenen Bereichen bereitstellen und eine Datenbank mit nationalen KPIs für die Europäische Kommission bereitstellen.

Verkehrssicherheitskommunikation in sozialen Netzwerken (4520001)
Social Marketing wird in der Verkehrssicherheitsarbeit zum Beispiel im Rahmen von Zielgruppenprogrammen primär über traditionelle Massenmedien betrieben oder in der Direktansprache ausgeführt. Das Ziel der Kommunikationsmaßnahmen liegt neben Information und Agenda Setting vorrangig in der Vermeidung risikobehafteten Verhaltens. Evaluationen belegen jedoch, dass die Botschaften die adressierten Zielgruppen teilweise verfehlen oder dass die Formate keine Wirkung erzielen. Vor dem Hintergrund der veränderten Mediennutzungsmuster und insbesondere der zunehmenden Bedeutung sozialer Netzwerke in allen Altersgruppen und sozialen Schichten muss für die Verkehrssicherheitskommunikation untersucht werden, wie Social Marketing in sozialen Netzwerken erfolgreich betrieben werden kann. Hierbei findet auch die aktuell populäre Kommunikation über Influencer Beachtung, da ihr das Potenzial zugesprochen wird, Follower nicht nur zu informieren, sondern auch deren Meinungen, Einstellungen und Verhaltensweisen beeinflussen zu können. Das Projekt verfolgt das Ziel, herauszufinden, welche Faktoren von Verkehrssicherheitsbotschaften sich in sozialen Netzwerken positiv auf das Problembewusstsein und den Wissenserwerb von Rezipienten auswirken und deren Akzeptanz gegenüber der Botschaftsinhalte vergrößern.

Safety Performance Indicators im Straßenverkehr – Überblick und Erfahrungen aus der internationalen Praxis (82.0715)
Das Maß an Verkehrssicherheit im Straßenverkehr in Deutschland wird üblicherweise anhand von objektiven Kenngrößen des Unfallgeschehens bestimmt. Vielfach werden allerdings Problemfelder, die ursächlich für Unfälle sein können, nicht adäquat durch die Unfallstatistik abgebildet. Eine Möglichkeit zur Vervollständigung der Einschätzung der Verkehrssicherheit stellen Safety Performance Indicators (SPI) dar. Unter SPI werden grundsätzlich alle Kenngrößen subsumiert, welche zusätzlich zu den etablierten Unfall- und Unfallopferzahlen eine Änderung des Sicherheitsniveaus im Verkehrssystem messbar machen. Ziel dieses Projekts ist die systematische Identifizierung, Analyse und Auswertung von Indikatoren oder Kenngrößen zur Straßenverkehrssicherheit im Rahmen der Verkehrssicherheitsarbeit anderer Nationen und Regionen. Basierend auf Erfahrungen zu SPI oder ähnlichen Kenngrößen aus dem internationalen Kontext sollen Erkenntnisse für die Gestaltung, Umsetzung und die Einbettung von SPI in eine umfassende Verkehrssicherheitsarbeit gewonnen werden. Die Ergebnisse des Projekts sollen eine fundierte Grundlage für die Entwicklung eines geeigneten SPI Konzeptes sowie entsprechender Indikatoren in Deutschland sein.

Safety Performance Indicators für den Straßenverkehr (4218003)
Das Maß an Verkehrssicherheit im Straßenverkehr in Deutschland wird üblicherweise anhand objektiver Kenngrößen des Unfallgeschehens wie der Anzahl und Schwere von Straßenverkehrsunfällen bestimmt. Unfälle bilden jedoch nur die schwerwiegendsten Konsequenzen eines unsicheren Verkehrssystems ab. Verkehrssicherheit umfasst neben den genannten Kenngrößen auch weitere Aspekte wie Konflikte im Verkehrsablauf. Darüber hinaus werden vielfach Problemfelder, die ursächlich für Unfälle sein können, nicht adäquat durch die Unfallstatistik abgebildet, beispielsweise Ablenkung von der Fahrtätigkeit. Eine Möglichkeit zur Vervollständigung der Einschätzung der Verkehrssicherheit sind Safety Performance Indicators (SPI). Unter SPI werden grundsätzlich alle Kenngrößen subsumiert, welche zusätzlich zu den etablierten Unfall- und Unfallopferzahlen eine Änderung des Sicherheitsniveaus im Verkehrssystem messbar machen. SPI finden bereits in einigen europäischen Ländern und in Australien/Neuseeland Verwendung. Im internationalen Kontext (WHO, EU-Kommission) gibt es darüber hinaus Bestrebungen, gemeinsame einheitliche Standards für die Messung von SPI einzuführen. Ziel des Projekts ist es, methodische Grundlagen und die Entwicklung eines Konzeptes für die Einführung von SPI in der Straßenverkehrssicherheitsarbeit in Deutschland zu erarbeiten.

Fortschreibung der Unfallkostenrechnung (4288006)
Eine aktuelle, differenzierte und im europäischen Raum vergleichbare Unfallkostenbewertung ist die Voraussetzungen für eine effiziente Verkehrssicherheitsarbeit. Die BASt ermittelt deshalb jährlich die Kosten, die infolge von Straßenverkehrsunfällen entstanden sind. Die Bewertung der Unfallkosten in Deutschland bezieht sich auf unterschiedliche Kostenkomponenten, welche die Kosten der Unfallfolgen abdecken. Personenschäden sind die Schäden, die dadurch entstehen, dass Personen bei Verkehrsunfällen verletzt oder getötet werden. Sachschäden resultieren hingegen daraus, dass Gegenstände (Sachen) durch Unfälle beschädigt oder zerstört werden.