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BISON: Nachhaltige und zukunftsorientierte Infrastrukturentwicklung

Biodiversity and Infrastructure Synergies and Opportunities for European Transport Networks (BISON)

Projekt-Logo

Verkehrswege beeinflussen unsere Umwelt auf vielfältige Weise. Einerseits zerschneiden Verkehrswege die Landschaft und somit Lebensräume von Tieren. Lärm, Schadstoffe und Kollisionen mit Fahrzeugen können sich zusätzlich negativ auswirken. Andererseits bieten Verkehrsbegleitflächen Tieren und Pflanzen Lebensräume, die unter einem nur geringen Nutzungsdruck stehen. Sie zeichnen sich durch eine hohe Vernetztheit entlang der Verkehrswege aus, was sich positiv auf den Erhalt und die Förderung der Biodiversität auswirken kann.

Bahntrasse sowie Straße mit dazwischen und daneben liegenden Grünflächen

Eine nachhaltige und zukunftsorientierte Infrastrukturentwicklung minimiert negative Auswirkungen der Verkehrsinfrastruktur und fördert positive Potenziale, die dem Erhalt und der Verbesserung der biologischen Vielfalt dienen. Darüber hinaus stellen der Klimawandel, Weiterentwicklungen und Innovationen bei Technologien und Materialien Herausforderungen dar, die eine Infrastrukturentwicklung berücksichtigen muss. Nur so kann eine verlässliche und effiziente Verkehrsinfrastruktur in der Zukunft gewährleistet werden.

Ziel des Projekts BISON ist es, Biodiversität in eine zukunftsorientierte Infrastrukturentwicklung einzubeziehen. Das Projekt ist vor allem auf eine Förderung der gesamteuropäischen Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedsstaaten und den jeweiligen Verkehrsträgern ausgerichtet. Das Konsortium besteht aus 39 Partnerinstitutionen aus 16 Ländern. BISON wird den Grundstein für das Thema Infrastruktur und Biodiversität im nächsten Forschungsprogramm 2021-2027 (HORIZON EUROPE) legen.

Die spezifischen Ziele des BISON-Projekt sind:

  • Ermittlung des zukünftigen Forschungs- und Innovationsbedarfs für eine bessere Integration der biologischen Vielfalt in die Planung, den Bau (und gegebenfalls Rückbau), den Betrieb und die Unterhaltung der Infrastruktur.
  • Verbesserung der Leistung und Zuverlässigkeit der linearen Infrastruktur unter Berücksichtigung der spezifischen Belange West- und Osteuropas.
  • Unterstützung der europäischen Mitgliedsstaaten bei der Erfüllung ihrer internationalen Verpflichtungen.
  • Gewährleistung von mehr Nachhaltigkeit auf internationaler Ebene durch gemeinsame Bewältigung der Herausforderungen in Bezug auf Biodiversität und Infrastruktur.

Die BASt ist vorrangig an zwei Arbeitspaketen beteiligt. Im Arbeitspaket "Bestehende und zukünftige Synergien zwischen Infrastruktur und Biodiversität" werden aktuell bewährte Verfahren und neue Technologien identifiziert, die zur Einbeziehung der biologischen Vielfalt in die Verkehrsinfrastruktur eingesetzt werden. Im Mittelpunkt stehen die Zusammenstellung von Praktiken und Empfehlungen zur Gewährleistung der Sicherheit des Benutzers sowie der Beitrag zur Erreichung der UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung, insbesondere zur Verringerung des Verlusts der biologischen Vielfalt.

Im Arbeitspaket "Implementierung" werden die Bedürfnisse der Mitgliedsstaaten ermittelt, in Bezug auf Politik, Gesetzgebung und Umsetzung bei der Integration der Bestimmungen der EU-Strategie für grüne Infrastruktur in die Entwicklung der Verkehrsinfrastruktur für alle Verkehrsträger. Weiterhin sollen konkrete innovative Instrumente und Werkzeuge für die Planungs- und Entwurfsphase des Infrastrukturlebenszyklus sowie Schlüsselprozesse und -instrumente zur Förderung des Einsatzes der empfohlenen Praktiken für die verschiedenen Verkehrsträger unter Berücksichtigung des gesamten aktiven Lebenszyklus (Planung, Bau, Betrieb, Instandhaltung) bereitgestellt werden.

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