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Unfälle auf Bundesautobahnen und auf Strecken des TEN-T (Roads) (streckenbezogene Analysen)

Die Bundesanstalt für Straßenwesen führt im Rahmen ihrer Aufgabe als zentrale Stelle für Unfallforschung seit vielen Jahren streckenbezogene Unfallanalysen auf Bundesautobahnen durch. Grundlage hierfür ist die amtliche Unfallstatistik. Ziel der Untersuchungen ist es, diejenigen Autobahnabschnitte zu identifizieren, deren Unfallgeschehen auffällig ist.

Um das Unfallgeschehen vergleichen zu können, sind absolute Unfallzahlen wenig aussagekräftig. Vielmehr werden die Unfallzahlen eines Jahres auf die Abschnittslänge (Unfälle pro Kilometer) oder auf die in einem Abschnitt erbrachte jährliche Fahrleistung (Unfälle pro Fahrzeug und Kilometer) angegeben. Für eine zusammenfassende Bewertung von Unfällen unterschiedlicher Schwere – zum Beispiel Unfälle mit Personenschaden und Unfälle mit Sachschaden – werden Unfallzahlen vielfach in Unfallkosten überführt.

Das Bild zeigt einen Teil einer Deutschlandkarte Sicherheitspotenzial Sonderkarte Rhein-Main Abschnitte mit Sicherheitspotenzial Sonderkarte Rhein-Main

Das Sicherheitspotenzial ist die wichtigste Unfallkenngröße für die Aufgaben der Straßenbauverwaltung. Ihr Ziel ist es, diejenigen Abschnitte im Netz zu identifizieren, auf denen sicherheitsverbessernde Maßnahmen die größte Wirkung erwarten lassen.

Das Sicherheitspotenzial beschreibt, um wieviel die Kosten aus Straßenverkehrsunfällen auf dem Abschnitt über demjenigen Wert liegen, der bei der gegebenen Verkehrsbelastung zu erwarten wäre, wenn der Autobahnabschnitt allen Anforderungen der einschlägigen Richtlinien entsprechen würde. Dieses Potenzial kann teilweise durch entsprechende sicherheitsverbessernde bauliche oder verkehrstechnische Maßnahmen der Verwaltung ausgeschöpft werden; genaueres muss allerdings eine detaillierte Unfallanalyse liefern.

Eine netzweite Bestimmung der Sicherheitspotenziale nach den "Empfehlungen für die Sicherheitsanalyse von Straßennetzen" der Forschungsgesellschaft für Straßen und Verkehrswesen liefert also der Verwaltung einen Hinweis auf Abschnitte, in denen weitere detaillierte Untersuchungen erforderlich sind und in denen die nachhaltigsten Verbesserungen zu erwarten sind.

Das Bild zeigt einen Teil einer Deutschlandkarte Unfallhäufungen 2015 Signifikante Unfallhäufungen auf BAB 2015

Ein konventioneller, ebenfalls auf die Aufgaben der Straßenbauverwaltung ausgerichteter Ansatz ist die Bestimmung von Unfallhäufungen. Eine Unfallhäufung liegt dann vor, wenn die auf einem Abschnitt beobachtete Anzahl von Unfällen statistisch signifikant über der in Abhängigkeit von der Verkehrsbelastung und der Abschnittslänge zu erwartenden Unfallanzahl liegt.

Im Gegensatz zum Sicherheitspotenzial wird bei der Bestimmung von Unfallhäufungen die unterschiedliche Unfallschwere nicht berücksichtigt. Daher bezieht sich diese Kenngröße in der Darstellung nur auf die Unfälle mit Personenschaden.

Das Bild zeigt einen Teil einer Deutschlandkarte Unfallhäufungen 2017 Signifikante Unfallhäufungen auf BAB 2017

Die auf dieser Seite veröffentlichen Karten und Unfallkenngrößen sind Ergebnisse der Forschungsprojekte zu den "Streckenbezogenen Unfallanalysen auf Bundesautobahnen". Die den Karten zugrundeliegenden abschnittsbezogenen Unfallkenngrößen können auf Anfrage zur Verfügung gestellt werden.

Weitere Informationen

Tabellen

Die Exceltabellen für das gesamte Netz der Bundesautobahnen können auf Anfrage per E-Mail zur Verfügung gestellt werden.