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Warum soll ich mich beraten lassen?

Die Anforderungen bei einer MPU sind komplex und stellen in der Regel eine ungewohnte Herausforderung dar, vor der man erst mal hilflos steht. Die Gutachter müssen zum Beispiel erkennen können, was bei Ihnen in der Vergangenheit zur Verkehrsauffälligkeit geführt hat, was Sie bereits an Veränderungen eingeleitet haben und was dafür spricht, dass Sie künftig Rückfälle vermeiden können.

Bei Alkoholauffälligkeit im Straßenverkehr beispielsweise spielt es eine Rolle, ob Sie Ihr Trinkverhalten "richtig" verändert haben, sprich: Ob Sie nur noch kontrolliert Alkohol konsumieren oder ganz darauf verzichten. Aus Sicht der Gutachter reicht bei einem Teil der Betroffenen aus, wenn diese nur noch gelegentlich überschaubare Mengen Alkohol zu sich nehmen. Es kann aber auch sein, dass völliger Alkoholverzicht gefordert ist. Dies können Sie in einem Beratungsgespräch fachlich abklären lassen, um nicht alleine deshalb schon eine negative MPU zu riskieren.

Damit hängt auch die Frage nach dem frühestmöglichen Termin für eine MPU zusammen: In der Regel müssen Sie einen längeren Zeitraum einplanen, wenn bei Ihnen völliger Alkoholverzicht fachlich geboten ist, während bei der Möglichkeit, weiterhin kontrolliert zu trinken, häufig eine kürzere Wartezeit ausreicht.

Aber auch die Frage nach medizinischen Belegen kann im Beratungsgespräch geklärt werden. Das Erfordernis von Nachweisen ist in einigen Fällen vorgegeben, wobei die Nachweise mittels unterschiedlicher Überprüfungsmethoden erbracht werden können (unter anderem EtG-Bestimmungen mittels Haar- oder Urinanalysen, Leberwerte als Belege für einen kontrollierten Umgang mit Alkohol). Gleiches gilt für die Drogenscreenings bei Drogenauffälligkeiten.

Die Erfahrung zeigt, dass 55 Prozent aller begutachteten Personen die MPU bestehen und ihre Fahrerlaubnis wieder bekommen, gut sieben Prozent erst noch einen Kurs zur Wiederherstellung der Fahreignung absolvieren müssen und immerhin 37 Prozent bei der MPU durchfallen. Studien haben gezeigt, dass Sie die Chance auf ein positives Gutachten durch die Teilnahme an einem Beratungsgespräch deutlich erhöhen können.

Ideal ist, wenn Sie möglichst konkret wissen, was auf Sie zukommt und sich entsprechend vorbereiten können. Sie fühlen sich dann sicherer und können leichter das wichtige Ziel des Erhalts Ihrer Mobilität sicher stellen.

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