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Bewertungsverfahren für Verkehrs- und Verbindungsqualitäten von Hauptverkehrsstraßen

BASt-Bericht V 183

Christian Lank, Andreas Sümmermann, Bernhard Steiauer, Oliver Baur, Dirk Kemper, Dennis Probst, Institut für Straßenwesen, RWTH Aachen
Michal M. Baier, Reinhold Baier, Alexandra Klemps-Kohnen, Yvonne Jachtmann, Christoph Hebel, BSV Büro für Stadt- und Verkehrsplanung, Dr.-Ing. Reinhold Baier GmbH, Aachen
110 Seiten
Erscheinungsjahr: 2009
Preis: 5,00 €

Bestellung eines gedruckten Exemplars beim Carl Schünemann Verlag GmbH

Hauptverkehrsstraßen sind in der Regel Bestandteil überörtlicher Straßennetze, bilden aber gleichzeitig auch wichtige städtebauliche und stadtverkehrliche Achsen, und befinden sich somit in einem Spannungsfeld zwischen den Funktionen aus dem Verbindungsbedarf von Orten und Ortsteilen und der Erschließungsfunktion aus dem städtebaulichen Zusammenhang mit angrenzenden baulichen und sonstigen Umfeldnutzungen. Für die Netzkapazität sind in erster Linie die Knotenpunkte gleichrangiger Hauptverkehrsstraßen maßgebend, da hier Straßen mit gleicher Verbindungsbedeutung und entsprechend hohen Verkehrsstärken zusammentreffen. Die Qualität des Verkehrsablaufs auf den Streckenabschnitten zwischen diesen Knotenpunkten ist dagegen in starkem Maße durch die im Straßenraum jeweils festzustellenden Nutzungsbilder geprägt. Die Verkehrs und Verbindungsqualität in städtischen Hauptverkehrsstraßenzügen und damit auch netzen sind somit nicht nur von den Knotenpunkten, deren Abständen sowie dem Ausbau und der lichtsignaltechnischen Steuerung (besonders bedeutsam ist in diesem Zusammenhang deren Koordinierungsqualität), sondern auch von den dazwischen liegenden Streckenabschnitten und deren Erschließungsfunktion abhängig.

Zielsetzungen dieses Forschungsvorhabens sind

  • zum einen die Erarbeitung differenzierter Qualitätsstufenkonzepte für den Kraftfahrzeug und den Stadt /Straßenbahnverkehr zur Bewertung des Verkehrsablaufs auf Hauptverkehrsstraßen mit straßenbündigen Bahnkörpern (Teil 1) und
  • zum anderen die Ermittlung von Verfahren zur Bestimmung der Verkehrs und Verbindungsqualitäten in städtischen Hauptverkehrsstraßenzügen unter Berücksichtigung des Verkehrsablaufs auf/an den Einzelanlagen und eventueller Netzeffekte (Teil 2).

Die im hier vorliegenden Teil 2 entwickelten Verfahren zur übergreifenden Bewertung der Verkehrs und Verbindungsqualitäten von Straßenzügen gelten für alle Hauptverkehrsstraßen der Kategorie C III der RAS N(1988) beziehungsweise der Kategorie HS III der RIN (2008). Des Weiteren wurden angepasste Stufen der verbindungsbezogenen Angebotsqualität abgeleitet, die eine praxisgerechte Beurteilung der Erreichbarkeitsqualität in innerörtlichen Straßennetzen ermöglichen.

Die Ergebnisse dienen als Grundlage zur Fortschreibung des HBS, die für das Jahr 2009 vorgesehen ist. Darüber hinaus sollen sie dazu dienen, Diskussionen zur Netzgestaltung zu objektivieren.

Der Originalbericht enthält als Anhänge zusätzliche Informationen, unter anderem zu Zuordnungsfunktionen, Bestimmungsverfahren, Netzgeometrien und zu den Simulationsergebnissen. Auf die Wiedergabe dieser Anhänge wurde in der vorliegenden Veröffentlichung verzichtet. Sie liegen bei der Bundesanstalt für Straßenwesen vor und sind dort einsehbar. Verweise auf die Anhänge im Berichtstext wurden zur Information des Lesers beibehalten.

Evaluation procedures for the traffic and linking qualities of main roads

As a rule, main roads are a component of supralocal road networks but at the same time also represent important urban planning and urban traffic axes and are therefore situated in a conflicted area between the connectivity requirements of municipalities and urban districts and the service function of the urban infrastructural context with allied architectural and other peripheral utilities. First of all, the hubs of equivalent main roads are critical to network capacity because here roads with the same connection importance and correspondingly high traffic volumes coincide. The quality of traffic flow on the road sections between these hubs is on the other hand affected to a high degree by the respective utilization profiles of the road area that can be determined. The quality of traffic and connectivity in stretches urban main road and consequently also in main road networks are consequently not only dependent on the hubs, whose separations and the structure of the traffic signal control (their coordination quality is particularly important in this context) but also on the segments situated between them and their service function.

Two objectives were monitored in this research project:

  • on the one hand, the definition of differentiated concepts of quality levels for motor vehicle and commuter rail/streetcar traffic for the evaluation of traffic flow on main roads with track centers flush with the street (Part 1) and
  • on the other hand, definition of methods for determination of traffic and connectivity qualities in stretches of urban main roads while taking into account traffic flow on/at the individual systems and any network effects (Part 2).

The methods developed in this Part 2 for overall assessment of the traffic and connectivity qualities of stretches of road apply to all RAS N (1988) Category C III or RIN Category HS III (2008) main roads. In addition adapted levels of connectivity related service quality were deduced that enable practical evaluation of the accessibility quality in intraregional road networks.

The results are used as the basis for the updated HBS that is planned for 2009. Furthermore, they should also be used to objectify discussions on network design.

The original report contains additional information in the appendices, including information about allocation functions, definition procedures, network geometries and the simulation results. These appendices have not been included in this publication. They are available from the Federal Highway Research Institute and may be viewed there. Any references to the appendices in the body of the report have been retained for the information of the reader.