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Ressourcenschonung

BASt-Bericht S 137

Roberto Cudmani, Dirk Heyer, Lehrstuhl und Prüfamt für Grundbau, Bodenmechanik, Felsmechanik und Tunnelbau, Technische Universität München, Jens Engel, Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden, Fachbereich Geotechnik
Jürgen I. Schoenherr, TN – Institut für Verfahrensentwicklung, Torf- und Naturstoff-Forschung, Hochschule Zittau/Görlitz
Sachbearbeitung: Christoph Henzinger (TUM), Andromachi Koukoulidou (TUM), Stefan Huber (TUM), Anett Kupka (iTN Zittau), Ilona Schönfelder (iTN Zittau), Sebastian Wolter (HTW Dresden), Stefan Vogt (TUM), Emanuel Birle (TUM), Orestis Papakyriakopoulos (TUM), Iman Bagherpour (TUM)
172 Seiten
Erscheinungsjahr: 2019
Preis: 22,50 €

Bestellung eines gedruckten Exemplars beim Fachverlag NW in der Carl Ed. Schünemann KG

Dieser Bericht steht auch kostenfrei im elektronischen BASt-Archiv ELBA zur Verfügung.

Entsprechend dem Kreislaufwirtschaftsgesetz sollen bis 2020 mindestens 70 Prozent der nicht gefährlichen Bau- und Abbruchabfälle einer Vorbereitung zur Wiederverwendung, dem Recycling oder einer sonstigen stofflichen Verwertung zugeführt werden. Um dieses Ziel zu erreichen müssen Materialien, die bisher als mineralischer Abfall abgelagert wurden, deutlich stärker als Sekundärbaustoffe verwendet werden. Für drei dieser Stoffgruppen sollten durch dieses Forschungsprojekt die Grundlagen für eine nachhaltige Materialverwendung im Erdbau erweitert und Vorbehalte abgebaut werden. Bei den Stoffgruppen handelt es sich um: a) organogene Böden beziehungsweise Böden mit organischen Bestandteilen, b) Böden mit geringer Konsistenz sowie c) Sekundärbaustoffe (RC-Baustoffe, Böden mit Fremdbestandteilen, industrielle Nebenprodukte).

Die Möglichkeiten und Grenzen der Verwendung von organogenen Böden beziehungsweise Böden mit organischen Bestandteilen wurden im ersten Teil des Projektes erörtert. Neben der umfassenden Auswertung von Literaturquellen stehen mit den eigenen Untersuchungen nun umfassende Ergebnisse und ein Schema für eine erste Beurteilung bautechnischen Verhaltens solcher Böden zur Verfügung.

Möglichkeiten zur Verbesserung und des Einsatzes von Böden mit geringer Konsistenz wurden im zweiten Teil dieses Projektes näher untersucht. Die Untersuchungen erfolgten anhand ausgewählter fein- und gemischtkörniger Böden. Anhand der Ergebnisse wurden die möglichen Einsatzbereiche unterschiedlicher Stategien zur Verwendbarmachung (zum Beispiel Bodenverbesserung, Entwässerung) bewertet und Hinweise auf Einschränkungen gegeben.

Im letzten Teil des Forschungsprojektes wurden die erdbautechnischen Eigenschaften von Recyclingmaterialien und HMV-Aschen untersucht. Grundsätzlich bestätigen die Untersuchungen die durchaus hochwertigen bautechnischen Eigenschaften dieser Materialien. Gleichzeitig zeigen Sie auch typische Schwächen solcher Materialien auf.

Conservation of resources

According to German federal law (Recycling and Waste Management Act), unpolluted soil and mineral waste resulting from construction and demolition works has to be recycled, reused or prepared for reuse at a rate of at least 70 percent until 2020. To meet this requirement these materials will have to be used to a considerable extent as building materials for earthwork structures or, if necessary, have to be prepared for reuse. It was the key aim of the R & D study at hand to expand the foundations for the source efficient use of three materials in particular: a) organic soils with organic contents under 30 mass percent, b) fine- and mixed-grained soils of low consistency and c) secondary materials.

The first part of this study was focused on the engineering properties of organic soils with organic contents under 30 mass percent. From a thorough literature study and from results of this study, an evaluation scheme was developed. This scheme contains information about the engineering behaviour of such soils and is hoped to aid the initial assessment of a material at hand.

The second part of this study deals with different methods for utilisation of fine- and mixed-grained soils of low consistency. The findings on several exemplary soils were used to develop a scheme, from which the applicability of different methods of utilisation can be seen.

The final part of this study is focused on the engineering behaviour of secondary materials, in particular of recycled aggregates and ashes from incinerated domestic waste. The results show the typically good engineering behaviour but also point to areas where special care is adviced.

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