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Zahlungsbereitschaft für Verkehrssicherheit – Konzeptstudie und Piloterhebung

BASt-Bericht M 298

Andy Obermeyer, Georg Hirte, Claudia Korneli, Jems Schade, Pascal Friebel, Technische Universität Dresden, Fakultät Verkehrswissenschaften „Friedrich List“
93 Seiten
Erscheinungsjahr: 2020
Projektnummer: 82.0689
Preis: 18,00 €

Bestellung eines gedruckten Exemplars bei der Carl Ed. Schünemann KG

Dieser Bericht steht auch kostenfrei im elektronischen BASt-Archiv ELBA zur Verfügung.

Bei der Bewertung von Infrastrukturprojekten werden in Deutschland, beispielsweise im Rahmen des Bundesverkehrswegeplans, Kosten-Nutzen-Analysen eingesetzt. Eine wesentliche Nutzenkomponente innerhalb solcher Analysen stellt die Reduzierung der Personenunfallopfer dar, der zur Bestimmung des Kosten-Nutzen-Verhältnisses ein monetärer Wert beigemessen werden muss. Der aktuellen wissenschaftlichen Literatur folgend, kann der Wert eines statistischen Menschenlebens (Value of a Statistical Life – VSL) beziehungsweise der Wert der Risikoreduktion (Value of Risk Reduction – VRR) mithilfe von Zahlungsbereitschaftsanalysen unter Einsatz der Diskreten Wahltheorie bestimmt werden. In dieser für Deutschland erstmalig durchgeführten Konzeptstudie werden die VRR-Werte für vier verschiedene Verletzungskategorien bestimmt. Der Fokus der Studie liegt jedoch auf der Entwicklung und Überprüfung des Erhebungskonzeptes und hat nicht den Anspruch repräsentative Werte zu ermitteln. Routenwahlexperimente mit 214 Teilnehmern liefern die Datengrundlage. Die Routenalternativen sind durch die Attribute Reisezeit, Reisekosten und Unfallrisiko charakterisiert. Zur Steigerung der Realitätstreue wird die Befragung für eine Teilgruppe mit einer Fahrsimulation verknüpft. Hierbei soll der potentielle Einfluss einer visuellen Unterstützung auf die Zahlungsbereitschaft untersucht werden. Neben der Darstellung der Ergebnisse der Piloterhebung und den darauf aufbauenden Schlussfolgerungen mit Blick auf eine deutschlandweite Hauptstudie werden außerdem Möglichkeiten zur Eingliederung der ermittelten VRR in die deutsche Unfallkostenrechnung sowie der Fortschreibung der Werte aufgezeigt. Die verwendeten Diskreten Wahlmodelle erwiesen sich als geeignetes Instrument zur Ermittlung der Zahlungsbereitschaften für Verkehrssicherheit. Ebenso hat sich das Grundkonzept des verwendeten Fragebogens als zweckmäßig herausgestellt. Ein Einfluss der Fahrsimulation auf die Ergebnisse konnte jedoch nicht identifiziert werden.

Willingness to pay for road safety – conceptual study and pilot surve

For the assessment of German transport infrastructure projects, the use of cost-benefit analysis is a common method. An important benefit component within those analyses is the reduction of accident victims, which has to be expressed in monetary units. Following the current literature, the value of a statistical life (VSL) or, more generally, the value of risk reduction (VRR) can be determined based on willingness to pay values using discrete choice analysis. This conceptual study examines the value of risk reduction for the German case regarding four different injury categories. However, the focus of the pilot survey is on the development and review of the survey concept and does not claim to determine representative values. Overall, 214 participants took part in the experiments on route choices with the following listed attributes: travel time, travel cost, and accident risk. In order to increase the degree of reality and to analyse its impact within the experiment, a driving simulator is used for one subgroup right before the actual questioning takes place. In addition to the presentation of the pilot survey results, this study also proposes options for integrating the results in German accident cost calculation. Furthermore, the updating of the VRR is discussed. Potential adaptations for an extension of the pilot study method for a Germany-wide main study are presented as well. The results confirm the discrete choice model approach as a suitable instrument in order to estimate the willingness to pay for road safety improvements. Moreover, the basic concept of the questionnaire used has proven to be appropriate. An influence of the driving simulation on the results could not be identified.

  • Kontakt

    Bundesanstalt für Straßenwesen
    Brüderstraße 53
    51427 Bergisch Gladbach
    Info-Service
    Telefon: 02204 43-9101
    Fax: 02204 43-2550
    info@bast.de

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    buchverlag@schuenemann-verlag.de
    www.schuenemann-verlag.de

  • Berichte zum Download

    Die Berichte der Bundesanstalt für Straßenwesen stehen ab dem Jahrgang 2003 zum Teil als kostenfreier Download im elektronischen BASt-Archiv ELBA zur Verfügung.