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Marktdurchdringung von Fahrzeugsicherheitssystemen 2017

BASt-Bericht M 295

Dana Gruschwitz, Jana Hölscher, infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft GmbH Bonn
Dominik Raudszus, Alexander Schulz, Institut für Kraftfahrzeuge (ika) RWTH Aachen University
45 Seiten
Erscheinungsjahr: 2020
Projektnummer: 82.0694
Preis: 14,50 €

Bestellung eines gedruckten Exemplars bei der Carl Ed. Schünemann KG

Dieser Bericht steht auch kostenfrei im elektronischen BASt-Archiv ELBA zur Verfügung.

Aufgabe der Studie war es, die Ausstattung der Pkw in Deutschland mit Fahrzeugsicherheitssystemen umfassend zu erheben. Nach 2013 und 2015 hat infas die Studie in Zusammenarbeit mit dem Institut für Kraftfahrzeuge (ika) 2017/2018 erneut durchgeführt, um Veränderungen bei der Marktdurchdringung der Systeme festzustellen. Dazu wurden 5.207 Haushalte zur Ausstattung eines ihnen zur Verfügung stehenden Fahrzeugs befragt.

Für die Befragung wurden insgesamt 59 Fahrzeugsicherheitssysteme ausgewählt. Die weiteste Verbreitung haben passive Sicherheitssysteme wie Airbags. Sowohl Front- als auch Seitenairbags gehören inzwischen zur Standardausstattung in allen Fahrzeugsegmenten. Neuere passive Systeme, insbesondere zum Fußgängerschutz, sind dagegen überwiegend in neueren Modellen der oberen Mittel- und Oberklasse vorhanden. Zur Fahrzeugausstattung gehören gleichzeitig aktive Systeme, die Risiken vermeiden oder einzelne Fahraufgaben übernehmen. Die häufigsten Vertreter aus dieser Gruppe sind Bremsassistent, ESP und Tempomat. Bereits über 80 Prozent der Fahrzeuge sind mit ESP ausgestattet, das seit 2011 gesetzlich vorgeschrieben ist. Auch die Tagfahrleuchte ist aufgrund einer EU-Richtlinie bereits in knapp der Hälfte aller Fahrzeuge verbaut und wird in Zukunft eine volle Marktdurchdringung erreichen. Zu den neuesten Entwicklungen gehören Systeme, die bereits den Automatisierungslevel 1 der Norm SAE J3016 aufweisen, wie der erweiterte ACC oder der Lenkassistent. Diese sind aufgrund der teuren und aufwendigen Technik jedoch bislang nur bei einem kleinen Teil der oberen Mittel- und Oberklasse sowie in Geländewagen/SUV zu finden.

In den letzten Jahren nimmt besonders die Ausstattung im Segment SUV stark zu, so dass Fahrzeuge dieses Segments inzwischen bei vielen Systemen ähnlich hoch ausgestattet sind wie Fahrzeuge der oberen Mittel- und Oberklasse. Dies hängt auch mit der hohen Anzahl der Neuzulassungen in diesem Bereich zusammen. Die Anzahl der Sicherheitssysteme nimmt mit der jährlichen Fahrleistung und der Nutzungshäufigkeit ebenso zu wie bei jüngeren Fahrzeugen und Dienstwagen. Betrachtet man die Ausstattungsraten nach Fahrzeugsegmenten zeigt sich ein Muster: Sind Systeme insgesamt selten, unterscheiden sich die Anteile zwischen den verschiedenen Fahrzeugsegmenten teilweise erheblich.

Market penetration of vehicle safety systems 2017

The task of the study was to investigate the equipment of passenger cars in Germany with vehicle safety systems. After 2013 and 2015 the study was carried out again by infas in cooperation with the Institute of Automotive Engineering (ika) 2017/2018 in order to detect changes in the market penetration of the systems. For this 5,207 households were interviewed about the equipment of their vehicles.

59 vehicle safety systems were chosen for the survey. The most common systems are passive safety systems such as airbags. Both front and side airbags are now standard equipment in all vehicle segments. In contrast newer passive systems especially for pedestrian protection are predominantly present in newer models of the upper middle and upper class. Vehicle equipment also includes active systems that avoid risks or assume individual driving tasks. Most common among them are Brake Assist, ESP and Cruise Control. More than 80 percent of the vehicles are already equipped with ESP, which is required by law since 2011. Due to an EU directive the Daytime Running Light is already installed in almost half of all vehicles and will achieve full market penetration in the future. The latest developments include systems that already have automation level 1 of the SAE J3016 standard such as the Extended ACC or the Steering Assistant. Due to the expensive and complex technology they can only be found in a small part of the upper middle and upper class as well as in the segment of SUVs and all-terrain vehicles.

In recent years equipment in the segment of SUVs in particular has increased significantly with the result that vehicles in this segment are now equipped at a similar high level as vehicles in the upper middle and upper class. This is also related to the high number of new registrations in this segment. The number of systems increases with annual distance travelled and frequency of use, as well as for newer vehicles and company cars. Looking at the equipment rates for vehicle segments a pattern emerges: If systems are rare overall, the proportions differ considerably between the different vehicle segments in some cases.

  • Kontakt

    Bundesanstalt für Straßenwesen
    Brüderstraße 53
    51427 Bergisch Gladbach
    Info-Service
    Telefon: 02204 43-9101
    Fax: 02204 43-2550
    info@bast.de

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  • Berichte zum Download

    Die Berichte der Bundesanstalt für Straßenwesen stehen ab dem Jahrgang 2003 zum Teil als kostenfreier Download im elektronischen BASt-Archiv ELBA zur Verfügung.