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Standards der Geschwindigkeitsüberwachung im Verkehr

BASt-Bericht M 146

M. Pfeiffer, Institut für angewandte Verkehrs- und Tourismusforschung e.V., Heilbronn
R. Wiebusch-Wothge, Ruhr-Universität Bochum
72 Seiten
Erscheinungsjahr: 2003
Preis: 5,00 €

Bestellung eines gedruckten Exemplars beim Carl Schünemann Verlag GmbH

Ziel des Forschungsvorhabens ist es, die Auswirkungen einer Verlagerung der Geschwindigkeitsüberwachung auf Kommunen hinsichtlich des Fahrverhaltens, der Akzeptanz der Verkehrsteilnehmer sowie des Unfallgeschehens festzustellen.

In einer Region, in der die kommunale Geschwindigkeitsüberwachung neu eingeführt wurde, fanden jeweils vorher und nachher Befragungen, Geschwindigkeitsmessungen und Unfallanalysen statt. Zu den gleichen Zeitpunkten wurden entsprechende Erhebungen in einer Kontrollregion durchgeführt.

Die in dieser Untersuchung vorgelegten Resultate deuten darauf hin, dass es möglich ist, die Polizei durch die Übertragung von Überwachungsaufgaben auf die Kommunen zu entlasten, ohne dadurch Einbußen bezüglich der Akzeptanz der Geschwindigkeitsüberwachung und der Verkehrssicherheit hinnehmen zu müssen. Die Ergebnisse der Geschwindigkeitserhebungen zeigen darüber hinaus eine Tendenz zu leicht sinkenden Geschwindigkeiten nach Einführung der kommunalen Überwachung.

Insbesondere das in der Testregion angewandte Instrument der Ankündigung von Kontrollen scheint ein wichtiger Punkt für die in der Befragung vielfach festgestellte konstante oder sogar erhöhte Akzeptanz der (kommunalen) Geschwindigkeitsüberwachung zu sein (Fairneß der Kontrollen).

Es wird empfohlen, sich bei der Kontrollstellenwahl am Kriterium der Verkehrssicherheit zu orientieren und eine aktive Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben. Weiterhin wird empfohlen, Kontrollen anzukündigen (ohne genaue Angabe der Meßstelle und des Kontrollzeitpunkts), da sich in den Befragungsdaten Anhaltspunkte für eine akzeptanzfördernde Wirkung der Ankündigung finden lassen. Darüber hinaus erscheint eine Arbeitsteilung zwischen Polizei und Kommune angeraten, in der die Polizei für Anhaltekontrollen und die Kommune für die flächendeckenden Kontrollen (ohne Anhalten) zuständig ist.

Der Originalbericht enthält als Anhang das Erhebungsinstrument für die Befragung von Autofahrern. Auf dessen Wiedergabe wurde in der vorliegenden Veröffentlichung verzichtet. Der Fragebogen liegt bei der Bundesanstalt für Straßenwesen vor und ist dort einsehbar.

Standards for Monitoring Traffic Speed

The aim of this research project is to determine the effect of shifting responsibility for monitoring speed onto local authorities. This is looked at in terms of driving behaviour, levels of acceptance from drivers, and the occurrence of traffic accidents.

In a region where speed-monitoring measures had recently been introduced by the local authority, public surveys were conducted before and after, speed measurements were taken and accident statistics analysed. At the same time, corresponding research was carried out in a control region.

The results presented in this study demonstrate clearly that it is possible to relieve the burden on the police by transferring some speed-monitoring duties to local authorities. What’s more, it is possible to do this without any detriment to public acceptance of speed controls or to traffic safety. The results of the speed survey even show a tendency towards a slight reduction in the speeds driven after introduction of local authority monitoring measures.

The strategy used in the test region of notifying the public about the controls seems to be a particularly important factor in terms of public acceptance of (local authority) speed monitoring. The surveys showed that this had remained constant or even increased, implying that people accepted the fairness of the controls.

The recommendation must therefore be that when it comes to selecting locations for speed controls, the main criterion on which to focus should be traffic safety. A proactive PR campaign should also be mounted, and the public should be notified about the controls (without giving precise details of where and when checks will be made), as there are indications in the survey data that such notification has a positive effect on public acceptance. Additionally, it seems advisable to divide tasks between the police and the local authority in such a way that the police are responsible for stop-checks, while the local authority is responsible for area-wide controls that do not involve stopping vehicles.

The survey used for questioning drivers is included as an appendix to the original report. This has not been reproduced in this document. However, the questionnaire is held at the federal highways office and is available there to be viewed.

  • Kontakt

    Bundesanstalt für Straßenwesen
    Brüderstraße 53
    51427 Bergisch Gladbach
    Info-Service
    Telefon: 02204 43-9101
    Fax: 02204 43-2550
    info@bast.de

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  • Berichte zum Download

    Die Berichte der Bundesanstalt für Straßenwesen stehen ab dem Jahrgang 2003 zum Teil als kostenfreier Download im elektronischen BASt-Archiv ELBA zur Verfügung.