GSB 7.0 Standardlösung

Verkehrsstatistik, BISStra

Analyse von Straßenbestandsobjekten aus Laserpunktwolken durch Mustererkennung/Objekterkennung einschließlich der Georeferenzierung (02.378)
Laserscanmessungen dienen heute der Erstellung von Grundplänen für den Um- und Ausbau von Straßen. Der Vorteil dieser Arbeitsmethode ist unter anderem, dass die Störung des fließenden Verkehrs gering gehalten wird. Das verhindert Staus und kostenintensive Absperrungen von Fahrbahnteilen. Bei den Laserscanmessungen entstehen sehr große Punktmengen und damit sehr große Datenmengen. Diese Datenmengen erfordern neue Techniken bei der Auswertung. Zurzeit können Softwaresysteme diese Laserscandaten einlesen und insgesamt oder Teile davon als Punktwolke am Bildschirm darstellen. Während solche Punktwolken durch Messfahrzeuge mit einem Laserscanner schnell und einfach zu erstellen sind, ist die manuelle Auswertung heute noch sehr aufwändig, insbesondere wenn mit diesem Verfahren zum Beispiel eine Bestandserfassung von größeren Straßennetzen erfolgen soll. Mit dem Forschungsvorhaben sollen Methoden und Algorithmen entwickelt werden, die in der Punktwolke nach vorab definierten Mustern von Bestandsobjekten suchen und erkannte Objekte protokollieren und in einer Datei gegebenenfalls OKSTRA-konform abspeichern. Eine Methode, die aus Punktwolken Bestandsobjekte analysieren kann, würde die notwendigen Vorarbeiten bei der Planung und beim Betrieb einer Straße gegenüber der bisherigen Arbeitsweise erheblich vereinfachen und beschleunigen.

Aufbereitung der Verkehrsmengendaten automatischer Dauerzählstellen 2016 bis 2018 (83.033)
Seit 1975 werden Verkehrsmengen auf ausgewählten Abschnitten der Bundesfernstraßen durch automatische Dauerzählstellen erfasst. Die erhobenen Daten bilden eine wichtige Grundlage für vielfältige Anwendungsgebiete, wie Verkehrsplanung, Berechnung von Fahrleistungen oder Ermittlung der Verkehrsentwicklung. Die Verkehrsmengendaten werden der BASt von den Ländern in den Jahren 2016 bis 2018 vierteljährlich übermittelt. Ziel des Projektes ist die Prüfung und Aufbereitung der Daten der rund 2.400 Dauerzählstellen auf Bundesautobahnen und Bundesstraßen sowie dem nachgeordneten Netz. Die aufbereiteten Daten sind der BASt zu übergeben. Als spätester Jahresabschluss ist für das jeweilige Erhebungsjahr der Mai des darauf folgenden Jahres vorgesehen.

SVZ 2015 (6213004)
Zur Ermittlung der Verkehrsstärken auf den Bundesfernstraßen wird im Jahre 2015 die bundesweite Straßenverkehrszählung durchgeführt. Die Zählungen erfolgen in der Regel nachmittags an insgesamt höchstens acht Tagen und werden direkt im Online-Verfahren in der zentralen Datenbank in der BASt abgelegt. Aus den Zählwerten an den einzelnen Standorten werden die Verkehrsstärken hochgerechnet und unter anderem die Kennwerte für die Lärmkartierung sowie die Bemessungsverkehrsstärken abgeleitet. Damit werden die zentralen Datengrundlagen für Verkehrsplanungen und Verkehrssicherheitsanalysen bereitgestellt.

Straßenverkehrszählungen auf den Bundesfernstraßen in Deutschland im Jahre 2015 (83.029)
Zur Ermittlung der Verkehrsentwicklung und Bereitstellung der Verkehrsstärken auf den Bundesfernstraßen wird im Jahre 2015 eine Zählung des Straßenverkehrs durchgeführt. Die Zählergebnisse sind wesentliche Grundlage für die Straßenplanung und Planung verkehrsbeeinflussender Einrichtungen. Darüber hinaus werden die Jahresfahrleistungen auf den Straßen in Deutschland getrennt nach Fahrzeugarten und Straßenklassen ermittelt. Die Zählung erstreckt sich auf die Bundesautobahnen und auf die Bundesstraßen, für die der Bund Baulastträger ist. Den Ländern wird empfohlen, die Zählungen auch auf die Landes- (Staats-) und Kreisstraßen auszudehnen. Die Auswertungen, Hochrechnungen und Analysen für die im Jahre 2015 vorgesehenen bundesweiten manuellen Straßenverkehrszählungen werden insgesamt circa 31.000 Zählstellen umfassen.