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Sicherheitskonzeptionen, Sicherheitskommunikation

Safety Performance Indicators im Straßenverkehr – Überblick und Erfahrungen aus der internationalen Praxis (82.715)
Das Maß an Verkehrssicherheit im Straßenverkehr in Deutschland wird üblicherweise anhand von objektiven Kenngrößen des Unfallgeschehens bestimmt. Vielfach werden allerdings Problemfelder, die ursächlich für Unfälle sein können, nicht adäquat durch die Unfallstatistik abgebildet. Eine Möglichkeit zur Vervollständigung der Einschätzung der Verkehrssicherheit stellen Safety Performance Indicators (SPI) dar. Unter SPI werden grundsätzlich alle Kenngrößen subsumiert, welche zusätzlich zu den etablierten Unfall- und Unfallopferzahlen eine Änderung des Sicherheitsniveaus im Verkehrssystem messbar machen. Ziel dieses Projekts ist die systematische Identifizierung, Analyse und Auswertung von Indikatoren oder Kenngrößen zur Straßenverkehrssicherheit im Rahmen der Verkehrssicherheitsarbeit anderer Nationen und Regionen. Basierend auf Erfahrungen zu SPI oder ähnlichen Kenngrößen aus dem internationalen Kontext sollen Erkenntnisse für die Gestaltung, Umsetzung und die Einbettung von SPI in eine umfassende Verkehrssicherheitsarbeit gewonnen werden. Die Ergebnisse des Projekts sollen eine fundierte Grundlage für die Entwicklung eines geeigneten SPI Konzeptes sowie entsprechender Indikatoren in Deutschland sein.

Safety Performance Indicators für den Straßenverkehr (4218003)
Das Maß an Verkehrssicherheit im Straßenverkehr in Deutschland wird üblicherweise anhand objektiver Kenngrößen des Unfallgeschehens wie der Anzahl und Schwere von Straßenverkehrsunfällen bestimmt. Unfälle bilden jedoch nur die schwerwiegendsten Konsequenzen eines unsicheren Verkehrssystems ab. Verkehrssicherheit umfasst neben den genannten Kenngrößen auch weitere Aspekte wie Konflikte im Verkehrsablauf. Darüber hinaus werden vielfach Problemfelder, die ursächlich für Unfälle sein können, nicht adäquat durch die Unfallstatistik abgebildet, beispielsweise Ablenkung von der Fahrtätigkeit. Eine Möglichkeit zur Vervollständigung der Einschätzung der Verkehrssicherheit sind Safety Performance Indicators (SPI). Unter SPI werden grundsätzlich alle Kenngrößen subsumiert, welche zusätzlich zu den etablierten Unfall- und Unfallopferzahlen eine Änderung des Sicherheitsniveaus im Verkehrssystem messbar machen. SPI finden bereits in einigen europäischen Ländern und in Australien/Neuseeland Verwendung. Im internationalen Kontext (WHO, EU-Kommission) gibt es darüber hinaus Bestrebungen, gemeinsame einheitliche Standards für die Messung von SPI einzuführen. Ziel des Projekts ist es, methodische Grundlagen und die Entwicklung eines Konzeptes für die Einführung von SPI in der Straßenverkehrssicherheitsarbeit in Deutschland zu erarbeiten.

Motorräder – Mobilitätsstrukturen und Expositionsgrößen (82.686)
In der Verkehrssicherheitsarbeit und im Bereich der Unfallverhütung sind Motorradfahrer in zweifacher Hinsicht eine wichtige Gruppe. Motorradnutzer sind ungeschützte Verkehrsteilnehmer und Motorräder erreichen ähnliche oder sogar höhere Geschwindigkeiten als Fahrzeuge mit höherem passivem Schutz für die Fahrzeugnutzer. Daraus resultiert für Motorradnutzer im Mittel ein deutlich höheres Verletzungsrisiko im Falle eines Unfalls. Für die Bewertung der Unfall- und Verunglücktenzahlen spielen Erkenntnisse zu Mobilitätsstrukturen und Expositionsgrößen einer Verkehrsteilnehmergruppe eine bedeutende Rolle. Das Wissen um diese Zusammenhänge ist bei Motorrädern von besonderer Bedeutung, da die Motorradnutzung stark geprägt ist durch Witterungseinflüsse und die Nutzung in der Freizeit. Sowohl zu Fahrleistungen, Fahrzeugbeständen und Fahrerlaubnisinhabern als auch zu Mobilitätsmustern im Motorradverkehr liegen aus verschiedenen Erhebungen oder Statistiken Informationen vor. Bislang fehlt jedoch ein systematischer Überblick über die vorliegenden Erkenntnisse. Im vorliegenden Projekt sollen die vorliegenden Erkenntnisse gesichtet, bewertet und zusammenfassend dargestellt werden. Darüber hinaus sollen vorhandene Datenbestände genutzt werden, um die vorliegenden Erkenntnisse zu Mobilitätsstrukturen und Expositionsgrößen von Motorrädern zu ergänzen und zu vertiefen.

Fortschreibung der Unfallkostenrechnung (4288006)
Eine aktuelle, differenzierte und im europäischen Raum vergleichbare Unfallkostenbewertung ist die Voraussetzungen für eine effiziente Verkehrssicherheitsarbeit. Die BASt ermittelt deshalb jährlich die Kosten, die infolge von Straßenverkehrsunfällen entstanden sind. Die Bewertung der Unfallkosten in Deutschland bezieht sich auf unterschiedliche Kostenkomponenten, welche die Kosten der Unfallfolgen abdecken. Personenschäden sind die Schäden, die dadurch entstehen, dass Personen bei Verkehrsunfällen verletzt oder getötet werden. Sachschäden resultieren hingegen daraus, dass Gegenstände (Sachen) durch Unfälle beschädigt oder zerstört werden.