GSB 7.0 Standardlösung

HinweisCookies

Diese Webseite verwendet Cookies. Diese dienen der Zwischenspeicherung bei Bestell- oder Anmeldevorgängen. Nicht erfasst werden Daten wie Nutzungshäufigkeit oder Verhaltensweisen. Hier erfahren Sie mehr zum Thema Datenschutz.

OK

Erdbau, Mineralstoffe

Untersuchungen zum Reaktionsverhalten von Braunkohlenflugasche bei Bodenverbesserungen (05.0188)
Seit mehreren Jahren werden Gemische aus genormten Bindemitteln (unter anderem Kalk und Zement) hergestellt und mit Erfolg bei Bodenverbesserungen eingesetzt. Neben Mischbindemitteln werden auch Gemische mit Zusatz von Braunkohlenflugasche (BFA) und auch "reine" BFA auf dem Markt angeboten. Bei BFA handelt es sich um ein nicht genormtes industrielles Nebenprodukt. Ziel des Forschungsvorhabens ist es, die Möglichkeiten der Anwendung von BFA als Bindemittel für Bodenverbesserungen im Erdbau zu untersuchen. Hierzu ist eine systematische Überprüfung der Wirksamkeit von BFA auf die Wassergehaltsreduktion analog Feinkalk und die hydraulische Erhärtung analog Zement zu untersuchen. Ebenfalls ist zu klären, wie das Schwellmaß zu untersuchen ist und ob gegebenenfalls Ergänzungs- beziehungsweise Überarbeitungsbedarf der Regelwerke (TP BF-StB, Merkblatt) besteht.

Erprobungsstrecke Seelow (3215101)
Die Erprobungsstrecke Seelow wurde 2007 durch das Land Brandenburg angelegt und ursprünglich für eine Nutzungsdauer von zehn Jahren dimensioniert. Somit erreicht die Erprobungsstrecke in naher Zukunft das Ende der geplanten Nutzungsdauer. Im Rahmen des Projektes soll daher zum einen die Messwerterfassung der Temperatur- und Feuchtesensoren in den Schichten ohne Bindemittel für die unterschiedlichen Untersuchungsvarianten über das Ende der geplante Nutzungsdauer hinaus fortgesetzt werden. Weiterhin sollen gleichermaßen die Tragfähigkeitsmessungen mit dem Falling-Weight-Deflcetor (FWD) zu je zwei Messzeitpunkten im Jahr durchgeführt werden, um das Gebrauchsverhalten der Untersuchungsvarianten aus Betonrecycling mit unterschiedlichen Ziegelanteilen weiter beobachten und beschreiben zu können. Vergleichende FWD-Messungen und Georadarmessungen sind mit den Messgeräten der BASt vorgesehen.

Entwicklung und Beschaffung einer mobilen Wehner/Schulze-Messeinrichtung (3209006)
Das Polierverfahren nach Wehner/Schulze dient zum einen der Bestimmung des Polierwertes von groben und feinen Gesteinskörnungen, zum anderen sind auch Prüfungen zur Prognose der Griffigkeitsentwicklung von Fahrbahnoberflächen möglich. Die Prüfungen erfolgen im Labor an Asphalt- oder Betonoberflächen. Als Proben können im Labor hergestellte Probekörper und auch aus der Fahrbahn entnommene Bohrkerne verwendet werden. Mit der Prüfung der Griffigkeitsentwicklung lassen sich Erkenntnisse zur Endgriffigkeit gewinnen. Die Entnahme von Bohrkernen bedeutet jedoch eine punktuelle Beeinträchtigung der Fahrbahn und ist darüber hinaus mit nicht unerheblichem personellem und organisatorischem Aufwand verbunden. Durch die bauliche Zweiteilung der Wehner/Schulze-Anlage in eine Polierstation und eine Messstation ist es durchaus möglich, nur unter Einsatz des Messkopfes Prüfungen in situ durchzuführen. Ziel des Projektes ist es, eine mobile Wehner/Schulze-Messeinrichtung als Vergleichsgerät zur Griffigkeitsprognose im Labor zu entwickeln und zu beschaffen. Damit wäre eine zerstörungsfreie Prüfung von Fahrbahnoberflächen ohne die Entnahme von Bohrkernen möglich.