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Internationale Forschungsaufgaben im Straßenbau

Asphaltdeckschicht auf durchgehend bewehrter Betondecke – wissenschaftliche Begleitung der Versuchsstrecken in Kompositbauweise während der Betriebsphase (08.0248)
Asphalt und Beton haben stofflich bedingt spezifische Vor- und Nachteile im Straßenbau. Betonstraßen zeichnen sich durch eine hohe Dauerhaftigkeit und Langlebigkeit aus. Instandsetzungsmaßnahmen zur Wiederherstellung anforderungsgerechter Griffigkeit und Lärmemissionen sind aufwendiger als bei Asphaltdecken. Asphaltstraßen zeichnen sich durch ihre Flexibilität, vergleichsweise schnellere Herstellung und durch Vorteile bei der Gestaltung von Oberflächentexturen aus. Vereint man die positiven Eigenschaften beider Bauweisen miteinander, so entsteht die Kompositbauweise. Die grundsätzlichen Vorteile wurden bereits in den 1990er Jahren gesehen und im Rahmen von vier Versuchsstrecken untersucht. Ziel dieses Forschungsvorhabens ist es, diese Streckenabschnitte zu bewerten. Hierzu sind die Schadensverläufe zu analysieren. Darauf aufbauend sind Empfehlungen für die Planung und Ausführung der Kompositbauweise zu erarbeiten.

SEDa (3315002)
Mit dem Projekt „Untersuchung multifunktionaler Straßenbaumaterialien und Verbundwerkstoffe zur Nutzung solarer Energie und Verbesserung der Dauerhaftigkeit" (SEDA) soll das Potenzial von Straßenbefestigungen als Energiequelle untersucht werden. Das Projekt bezieht sich im Wesentlichen auf die Untersuchung und Demonstration der im Projekt zu erforschenden Straßenbefestigungen. Die innovativen Asphalt-Verbundwerkstoffe und Kollektorlösungen werden auf dem Demonstrations-, Untersuchungs- und Referenzareal (duraBASt) verbaut und mit dem basteigenen Mobile-Lode-Simulator (MLS30) belastet. Im Rahmen eines Messprogramms werden das strukturelle Verhalten und die Funktionalität von der Herstellung bis zum Ende der Belastung untersucht und anschließend auf Grundlage dieser Ergebnisse bewertet.