GSB 7.0 Standardlösung

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Vernetzte Mobilität

Integration von öffentlichem und privatem Parkraummanagement (77.0512)
Neue Anwendungen im Bereich der Intelligenten Verkehrssysteme (IVS) bieten vielversprechende Ansätze zur Unterstützung des städtischen Parkraummanagements. Hierzu zählen insbesondere neuartige Anwendungen zur Sensorik, Datenverarbeitung und Informationsvermittlung im ruhenden Verkehr. Im Projekt werden Ansätze zur Integration und Kooperation zwischen verschiedenen Akteuren des Parkraummanagements entwickelt und praxisnah demonstriert. Ein Konsortium, bestehend aus Stadtverwaltungen, Parkraumbereitstellern und Anbietern von IVS-Diensten, stellt dazu die Grundlagen her und führt diese in Form einer Pilotanwendung vor.

Rahmenwerk für Architekturen intelligenter Mobilitätsdienste – Konzept für Einführung, Nutzerunterstützung, Weiterentwicklung und Pflege (03.0586)
Intelligente Verkehrssysteme (Intelligent Transport Systems - ITS) bilden heute in den verschiedensten Anwendungsbereichen des Straßenverkehrs eine wichtige technologische wie organisatorische Basis für neue Mobilitätsdienste. Diese Dienste sind für deren Nutzer besonders zweckmäßig und wertvoll, wenn sie viele Daten unterschiedlicher Akteure im Mobilitätssektor nutzen. Um die dafür notwendige Informationsdurchgängigkeit sowie die Kooperation zwischen den verschiedenen Mobilitätsdienstleistern zu fördern, wurde das Rahmenwerk für Architekturen intelligenter Mobilitätsdienste (RAIM) entwickelt. Ziel des Projekts ist die durchgängige Anwendung von RAIM durch Akteure aus allen relevanten Stakeholdergruppen in ITS-Projekten und Mobilitätsdiensten zu etablieren. Dafür ist ein Einführungskonzept zu entwickeln, das bestehende Hemmnisse und Möglichkeiten der Motivation zur Nutzung von RAIM untersucht und die nutzergerechte Präsentation von RAIM beschreibt und erläutert. Neben der Umsetzung eines geeigneten Maßnahmenpakets zum Einführungskonzept sollen RAIM-Nutzer unterstützt werden. Hierzu ist unter anderem ein Software-Tool pilothaft umzusetzen und zu testen.

Entlastung des Bundesfernstraßennetzes durch multimodale Angebote im Personenfernverkehr (18.0026)
Das Verkehrsaufkommen auf Bundesfernstraßen wächst stetig, die Ausbaupotentiale sind hingegen eng begrenzt. Der Verkehrssektor trägt in Deutschland erheblich zu den Treibhausgas-Emissionen bei. Im Jahr 2015 lag der Anteil des Verkehrs an den CO2-Emissionen bei etwa 20 Prozent. Seit langem wird versucht, den Anteil des motorisierten Individualverkehrs am Modal Split zu verringern, durch Maßnahmen der Verkehrsvermeidung oder des sogenannten Modal Shifts hin zu umweltfreundlicheren Verkehrsarten. Ziel der Studie ist es, Potenziale zur Entlastung des Bundesfernstraßennetzes durch multimodale Angebote im Personenfernverkehr zu identifizieren und zu bewerten. Die Bewertung soll anhand der verkehrs- und umweltpolitischen Zielvorstellungen der Bundesregierung erfolgen und nutz- und umsetzbare Handlungsempfehlungen generieren, die sich an den umwelt- und verkehrspolitischen Zielen des Bundes ausrichten und messen lassen.

City2Navigation: Verknüpfung der situativen kommunalen Verkehrssteuerung mit Routing- und Navigationssystemen Dritter zur verbesserten Nutzung der vorhandenen städtischen Straßenkapazitäten (77.0511)
Viele heutige Verkehrsprobleme sind in städtischen Strukturen anzutreffen. Zur Lösung dieser Probleme gewinnt das Verkehrsmanagement immer mehr an Bedeutung. Andererseits benutzen Verkehrsteilnehmer zunehmend Smartphones oder Navigationsgeräte zur Auswahl der Fahrtroute und Unterstützung Ihrer Fahrt. Solche Dienste können jedoch – solange diese nicht mit den Strategien der öffentlichen Straßenbetreiber abgestimmt sind – Ziele und Wirkungen des Verkehrsmanagements schwächen oder sogar konterkarieren. Im Projekt wird ein Rahmenwerk für eine Kooperation zwischen dem öffentlichen Verkehrsmanagement und privaten Navigations- und Informationsdiensteanbietern entwickelt, sowie eine künftige Implementierung einer solchen Kooperation als softwaretechnischer Dienst („City2Navigation“-Dienst) vorbereitet. Eine solche Kooperation wird es den öffentlichen Straßenbetreibern ermöglichen, Managementstrategien an Navigations- und Informationsdiensteanbieter weiterzugeben, und im Gegenzug Daten zur Verkehrssituation seitens solcher Anbieter zu erhalten.

FRAME NEXT (CEF-PSA) (5517001)
Das Projekt FRAME NEXT wird die europäische Rahmenarchitektur für intelligente Verkehrssysteme (ITS) FRAME ausbauen. Dabei werden die jüngsten Aktivitäten verschiedener EU-Mitgliedsstaaten, die Inhalte der ITS-Direktive (Directive 2010/40/EU) und innovative Methoden und Werkzeuge berücksichtigt werden, die eine moderne ITS-Architektur für seine Nutzer attraktiv machen. Die erste europäische Rahmenarchitektur war im Jahr 2000 das Ergebnis des Projekts KAREN und wurde durch verschiedene FRAME-Projekte und im FRAME Forum weiterentwickelt. Losgelöst davon hat die BASt ein Forschungsprojekt zur Entwicklung und Einführung eines nationalen Rahmenwerks für ITS-Architektur in Deutschland (RIAD) durchgeführt. Das BASt-Forschungsprojekt unterscheidet sich von der bisherigen FRAME-Architektur durch den speziellen Fokus auf die organisatorischen und prozessualen Aspekte sowie die Anlehnung an TOGAF und die dazugehörige Architecture Development Method (ADM). Die Ziele einer ITS-Rahmenarchitektur – die Schaffung eines offenen Marktes, die Begünstigung von Skalierungseffekten sowie die Sicherstellung der Konsistenz von Informationen und der Interoperabilität von Diensten – sind auf europäischer und deutscher Ebene dieselben und sollen die Förderung von Investitionen in ITS-Dienste begünstigen. In FRAME NEXT sollen die Ergebnisse des BASt-Forschungsprojekts und vergleichbare Ansätze eingebracht werden.

SOCRATES 2.0 (5517002)
Verkehrsteilnehmer beziehen Verkehrsinformationen zunehmend aus privaten, mobilen Endgeräten, beispielsweise aus Navigations-Apps. Verkehrsinformationen sind jedoch auch ein wesentliches Element von Verkehrsmanagementstrategien der Straßenbertreiber. Es stellt sich die Herausforderung, wie solche Strategien abgestimmt und effizient über die verschiedenen Kanäle der Navigationsdienstleister sowie der Straßenbetreiber an den Verkehrsteilnehmer kommuniziert werden können. Dazu sind Kooperationen und Kollaborationen zwischen den privaten und öffentlichen Akteuren aus den Bereichen Verkehrsmanagement und Navigationsdienste herzustellen. Gemeinsames Ziel hierbei ist die Förderung des sicheren und flüssigen Verkehrs durch abgestimmte Verkehrsinformation und -steuerung. Die BASt beteiligt sich an dem EU-kofinanzierten Projekt SOCRATES 2.0 (Services of Coordinated Roadside and Automotive measures for Traffic Efficiency and Safety 2.0). In diesem Projekt werden Kooperationen zwischen öffentlichem Verkehrsmanagement, privaten Informationsdiensten sowie Automobilherstellern weiterentwickelt und in der Praxis getestet. Das Projekt ist damit als Weiterentwicklung der vorangegangenen, deutschen Projekte LENA4ITS und NAVIGAR zu sehen. In SOCRATES 2.0 werden die folgenden Hauptziele verfolgt: Bestimmung geeigneter technischer, organisatorischer und finanzieller Kooperationsmodelle zwischen privaten und öffentlichen Akteuren; Entwicklung neuer oder erweiterter Informationsdienste; Test und Evaluierung in vier Pilotstädten (München, Antwerpen, Amsterdam, Kopenhagen).

DATEX II (CEF-PSA) (551600)
Die BASt nimmt seit Jahren im Auftrag des BMVI im Rahmen mehrerer aufeinander aufbauender Förderprogramme der EU-Kommission die Aufgaben im Zusammenhang mit der Pflege und Weiterentwicklung des europäischen Standards für den Austausch dynamischer Verkehrsdaten DATEX II war. Ziel der DATEX II-Organisation ist die Weiterentwicklung, Pflege und Förderung der Verbreitung des DATEX II-Standards in Europa. Hierbei spielt die Ermittlung der Anforderungen der derzeitigen und potenziell künftigen Nutzer sowie deren Unterstützung bei der Anwendung von DATEX II eine entscheidende Rolle. Die Möglichkeit des Datenaustausches zwischen den verschiedenen Akteuren im Bereich der Intelligenten Verkehrssysteme (ITS) bildet die Grundlage für Interoperabilität zwischen Verkehrssteuerung-, Verkehrsinformations- und Navigationsdiensten. Hierin liegen große Potenziale zur Verbesserung von Verkehrsmanagement und Information der Verkehrsteilnehmer mit dem Effekt eines sichereren und effektiveren Verkehrsablaufs.