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Schäden bewerten – Lärmschutz erhalten

02.07.2019, Nr.: 12/2019

Lärmschutzwände sind wirkungsvoll, aber nicht immun gegen Beschädigungen. Umwelteinflüsse, Unfallspuren und Verschmutzungen können die Schalldämmung herabsetzen. Wie stark die akustischen Wirkungen ausfallen, hängt maßgeblich von Lage und Größe der Schäden ab. Dies ergab eine aktuelle Untersuchung, die im Auftrag der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) durchgeführt wurde.

Das Bild zeigt einen Schaden an einer Lärmschutzwand Schaden an einer Lärmschutzwand (Bild: Gesellschaft für Akustikforschung Dresden mbH - AED)

Zur Abschirmung unerwünschten Schalls leisten Lärmschutzwände einen wesentlichen Beitrag. Im Laufe ihres Lebens sind die bewährten Schallschirme jedoch zahlreichen Schadensrisiken ausgesetzt. Montagemängel und Unfallschäden führen zu Löchern und Schlitzen im Material. Witterungseinflüsse und die Verschmutzung von Absorptionsmaterialien bewirken eine geringere Wirksamkeit.

Im Rahmen einer Untersuchung der BASt wurde nun konkret ermittelt, welche Faktoren die Wirksamkeit des Schallschirms mindern: Aufgetretene Schäden wurden einer wissenschaftlichen Analyse unterzogen und ein Berechnungsmodell für die Schallfeldsimulation entwickelt.

Neben der Größe des Schadens spielt besonders dessen vertikale Lage eine bedeutende Rolle. Je näher sich dieser am Boden befindet, desto stärker ist seine Auswirkung. Eine zuverlässige Bestimmung der Reduzierung der Schalldämmung beziehungsweise der Reflexionsminderung kann nun mit dem Berechnungsmodell erbracht werden. Messungen vor Ort bestätigten die Resultate der Berechnungen.

Ein im Rahmen der Untersuchung erarbeiteter Schadenskatalog soll als Grundlage dienen, Beschädigungen an Lärmschutzwänden zuverlässig bewerten zu können. So wird künftig die Entscheidung leichter fallen, welche Reparaturmaßnahmen vorrangig durchgeführt werden sollten.

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