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Intelligente Brücke – der Weg in die Praxis

01.12.2015, Nr.: 26/2015

Um die Erhaltung von Brücken zu optimieren, sollen diese künftig bereits frühzeitig Daten über ihren Zustand und dessen Entwicklung senden. Rund 200 Fachleute informierten sich am 30. November 2015 in der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) bei einem Symposium über den Stand der Technik und die Umsetzung in die Praxis.

Das Foto zeigt Teilnehmer des  Symposiums „Intelligente Brücke – der Weg in die Praxis“ in der Bundesanstalt für Straßenwesen Intelligente Brücke – der Weg in die Praxis Beim Symposium „Intelligente Brücke – der Weg in die Praxis“ informierten sich rund 200 Fachleute am 30. November 2015 in der Bundesanstalt für Straßenwesen über aktuelle Entwicklungen (Bild: BASt)

Derzeit beruht das Erhaltungsmanagement von Brücken in erster Linie auf turnusmäßigen manuellen Bauwerksprüfungen. Schäden oder kritische Reaktionen des Bauwerks kündigen sich jedoch oftmals bereits frühzeitig im Inneren der Struktur an. Bestands- und Neubau-Brücken sollten deshalb in der Lage sein, ergänzend zu den Bauwerksprüfungen Zustandsdaten zu übermitteln. Benötigt werden dazu flexible und modular anpassbare Systeme zur messtechnischen Unterstützung in und am Bauwerk, differenzierte Bewertungsverfahren und ein entsprechend erweitertes Erhaltungsmanagement.

Das Foto zeigt BASt-Präsident Stefan Strick bei der Eröffnung des Symposiums Intelligente Brücke – der Weg in die Praxis BASt-Präsident Stefan Strick eröffnete das Symposium (Bild: BASt)

In den letzten Jahren sind hierzu relevante System-Bausteine entwickelt und aktuelle Erkenntnisse gewonnen worden. Die Demonstration von Teilaspekten der Intelligenten Brücke, wie intelligente Fahrbahnübergänge und Kalottenlager sowie verschiedene Informationssysteme erfolgen im „Digitalen Testfeld Autobahn“ im Autobahnkreuz Nürnberg. Das Ziel eines adaptiven Gesamtsystems zur Bereitstellung relevanter Informationen für die ganzheitliche Bewertung von Brückenbauwerken rückt damit in greifbare Nähe. Entscheidend ist hierbei ein weitergehender Transfer der Ergebnisse in die Praxis sowie die Akzeptanz für neuartige Lösungsansätze.

Ein Thema der BASt-Veranstaltung war auch die Teilrealisierung der intelligenten Brücke an einem bestehenden, zweifeldrigen Spannbetonbrückenbauwerk des Demonstrations-, Untersuchungs- und Referenzareal der Bundesanstalt für Straßenwesen (duraBASt). Das Areal liegt im Bereich des Autobahnkreuzes Köln-Ost. Die dort geplanten Untersuchungen ergänzen bereits abgeschlossene und laufende Forschungsprojekte der BASt zur Datenerfassung mit Hilfe von Sensorsystemen (bauteilintegrierte Sensoren sowie drahtlose Sensorik), Datenverarbeitung sowie Modellierung zur Bewertung des Brückenzustands.

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