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MPU 2014: Weniger Begutachtungen als 2013

15.06.2015, Nr.: 12/2015

91.536 Personen mussten sich im Jahr 2014 im Rahmen einer medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU) begutachten lassen.  Das waren mehr als drei Prozent weniger als im Vorjahr, berichtet die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt), die die bundesweite Statistik jährlich fortschreibt.

Das Foto zeigt ein Diagramm über die Ergebnisse der MPU MPU 2014: Weniger Begutachtungen als 2013 Im Jahr 2014 führten die 14 aktiven Träger der bundesdeutschen Begutachtungsstellen für Fahreignung 91.536 medizinisch-psychologische Untersuchungen durch (Quelle: BASt)

Bei den Ergebnissen der MPU gab es kaum Veränderungen gegenüber dem Vorjahr: Über 58 Prozent aller begutachteten Personen wurden als „geeignet“ beurteilt, rund 35 Prozent als „ungeeignet“ und fast sieben Prozent als „nachschulungsfähig“ eingestuft.

Insgesamt ist in 2014 ein Rückgang der Begutachtungen aufgrund von Alkohol-Fragestellungen um fast sechs Prozent festzustellen. Mit 44.632 Untersuchungen ist dies erstmals weniger als der Hälfte aller Begutachtungen. Alkoholauffälligkeit war allerdings wie in den Vorjahren der häufigste Grund für eine MPU.

Das MPU-Gutachten ist die psychologische und medizinische Entscheidungsgrundlage für die Straßenverkehrs­behörde, ob eine Person die Fahrerlaubnis erhalten oder zurückerhalten kann oder nicht. Wird die Fahrerlaubnis nicht zugesprochen, können Betroffene die Erteilung nach einem festgesetzten Zeitraum erneut beantragen. Bei spezifischen Anlassgruppen ist aufgrund des MPU-Gutachtens auch die Einstufung als „nachschulungsfähig“ möglich, dann kann die Fahrerlaubnis nach der Teilnahme an entsprechenden Kursen wieder erteilt werden.

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