GSB 7.0 Standardlösung

Begutachtung der Fahreignung 2012

18.07.2013, Nr.: 18/2013

In Deutschland gab es 2012 etwa fünf Prozent weniger medizinisch-psychologische Untersuchungen (MPU) als im Vorjahr. Insgesamt führten die 13 aktiven Träger der bundesdeutschen Begutachtungsstellen für Fahreignung 94.176 Untersuchungen durch. Dies berichtet die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt), die eine bundesweite Statistik der Untersuchungen jährlich fortschreibt. 

Das Foto zeigt eine Grafik zur MPU Begutachtung der Fahreignung 2012 In Deutschland wurden im Jahr 2012 insgesamt 94.176 medizinisch psychologische Untersuchungen (MPU) durchgeführt; Alkohol ist nach wie vor die Nummer 1 aller Anlässe (Quelle: BASt)

Nahezu alle Anlassgruppen sind rückläufig. Der Abwärtstrend ergibt sich insbesondere aus dem Rückgang der Begutachtungen aufgrund von Alkohol-Fragestellungen um rund 6,5 Prozent. Mit 48.217 Untersuchungen, und damit über der Hälfte aller Begutachtungen, war eine Alkoholauffälligkeit in 2012 aber nach wie vor der häufigste Grund für eine MPU.

Bei den Ergebnissen der MPU gab es kaum Veränderungen gegenüber dem Vorjahr: Rund 56 Prozent aller begutachteten Personen wurden als „geeignet“ beurteilt. Etwa 37 Prozent waren „ungeeignet“ und knapp sieben Prozent wurden als „nachschulungsfähig“ eingestuft.

Das MPU-Gutachten bietet der Straßenverkehrsbehörde die psychologische und medizinische Grundlage für die Entscheidung, ob eine Person die Fahrerlaubnis erhalten oder zurückerhalten kann oder nicht. Wird die Fahrerlaubnis nicht zugesprochen, können Betroffene die Erteilung nach einem festgesetzten Zeitraum erneut beantragen. Bei spezifischen Anlassgruppen ist aufgrund des MPU-Gutachtens auch die Einstufung als „nachschulungsfähig“ möglich, dann kann die Fahrerlaubnis nach der Teilnahme an entsprechenden Kursen wieder erteilt werden.

Weitere Informationen:

Abdruck honorarfrei – Belegexemplar erbeten.

  • Kontakt

    Bundesanstalt für Straßenwesen
    Brüderstraße
    51427 Bergisch Gladbach
    Pressestelle
    Telefon 02204 43-9110
    Telefax 02204 43-1350
    pr@bast.de

  • Presse und Medien

    Dieser Kontakt ist Vertreterinnen und Vertretern der Presse und Medien vorbehalten.
    Für alle anderen Anfragen wenden Sie sich bitte an 02204 43-0.

  • Presse-Abo

    Falls Sie in den Presseverteiler der BASt aufgenommen werden möchten, teilen Sie uns bitte Ihre Kontaktdaten mit: Bestellformular.