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Dreistreifige Landstraßen (2+1) in Spanien

Seminar für spanische Fachleute in Madrid

Das Foto zeigt Kerstin Lemke Dr. Kerstin Lemke (Bild: Eva Lázaro, PIARC Nationales spanisches Komitee)

Während das deutsche Entwurfsregelwerk schon seit 1996 einen dreistreifigen Landstraßenquerschnitt kennt, stehen andere Länder erst sehr weit am Anfang. Bei diesen 2+1-Straßen steht der mittlere Fahrstreifen abwechselnd mal der einen, mal der anderen Fahrtrichtung als Überholfahrstreifen zur Verfügung.

Das spanische nationale Komitee des Weltstraßenkongresses (PIARC) veranstaltete dazu am 26. April 2018 unter dem Titel „2+1- eine Lösung mit Zukunft“ ein Seminar für spanische Fachleute in Madrid. Hier berichtete Dr. Kerstin Lemke über die Entwicklung in Deutschland von den ersten Pilotstrecken bis zur Aufnahme in die aktuellen Richtlinien für die Anlage von Landstraßen (RAL).

Dabei ging es insbesondere auch den Gedanken der Standardisierung von Straßen zu vermitteln, sodass die Verkehrsteilnehmer sie wiedererkennen und zu einer angemessenen Fahrweise veranlasst werden. Die dreistreifige Fahrbahn wird so zum „Personalausweis“ eines neuen hochwertigen Straßentyps unterhalb der Autobahn.

Die Verkehrsverhältnisse auf den spanischen Landstraßen unterscheiden sich allerdings insofern von Deutschland, als dass hier wegen der gebührenpflichtigen Autobahnen deutlich mehr Schwerverkehr unterwegs ist, bei gleichzeitig hohem Radverkehrsaufkommen.