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Aktuelles zur Straßenausstattung

Praxisgerechte Lösungen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit

Das Foto zeigt eine Autobahnbaustelle

Gegenstände der Straßenausstattung leisten täglich einen wesentlichen Beitrag zur Verkehrssicherheit. Dazu muss ihre Funktionalität im dauerhaften wie temporären Einsatz während der gesamten Gebrauchsdauer gegeben sein. Aktuell starten in der BASt mehrere Forschungsprojekte, die sich unter anderem mit den Lebenszykluskosten von Schutzeinrichtungen, der Sicherheitswirkung von Fahrbahnmarkierungen sowie der Sicherheit von Schutzeinrichtungen beim Anprall von Motorradfahrenden beschäftigen. Der Fokus liegt dabei auf der Entwicklung praxisgerechter Lösungen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit.

Um die Ergebnisse der Forschung zur Anwendung zu bringen, gibt es einen engen Kontakt und fachlichen Austausch mit den Straßenbauverwaltungen der Länder. In einer solchen Zusammenarbeit wurde aktuell zum Beispiel ein „Leitfaden für Sonderlösungen zum Baum- und Objektschutz an Landstraßen“ erarbeitet, in dem Hinweise für eine präventive Absicherung durch Schutzeinrichtungen im Bestand gegeben werden. Der Leitfaden ist auf der Homepage der BASt veröffentlicht. Damit stehen den Ländern erstmalig konkrete Vorschläge für die Absicherung von Bäumen mit Schutzeinrichtungen insbesondere bei beengten Verhältnissen zur Verfügung. Die zugehörigen Steckbriefe werden nun regelmäßig durch innovative und in Anprallversuchen positiv geprüfte Produkte ergänzt. Ähnliches gilt für den gesamten Bereich Straßenausstattung, in dem sich die BASt regelmäßig mit den Weiterentwicklungen am Markt befasst, Prüfverfahren anpasst und neue Regelwerke erstellt. Die Erarbeitung von Regelwerken erfolgt dabei im Kontext der Vereinbarkeit von nationalen und europäischen Belangen. Aktuell werden nahezu alle europäischen Normen unter maßgeblicher Beteiligung der BASt übrarbeitet.

Die durch die Deutsche Akkreditierungsstelle GmbH (DAkkS) akkreditierte „Prüfstelle Straßenausstattung“ ist in der Abteilung Straßenverkehrstechnik der BASt angesiedelt. Sie führt Prüfungen im Auftrag Dritter an verschiedenen Gegenständen der Straßenausstattung durch. Hervorzuheben ist hier die Rundlaufprüfanlage (RPA), auf der Fahrbahnmarkierungen hinsichtlich Sichtbarkeit, Haltbarkeit und Griffigkeit nach europäischen Normvorgaben geprüft werden. Im Jahr 2017 wurden auf der RPA rund 150 Markierungssysteme von 32 Herstellern aus dem In- und Ausland geprüft. Insbesondere beim automatisierten Fahren spielen Fahrbahnmarkierungen eine wichtige Rolle. Daher wird sich die BASt ab 2018 diesem Thema intensiv widmen.