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Verkehrssicherheitsindikatoren im Straßenverkehr

Start des EU-Projekts BASELINE

Logos des EU-Projekts BASELINE

Mit einem virtuellen Kick-off Meeting startete im November 2020 das EU-Projekt „BASELINE“. An dem Projekt sind 19 europäische Länder beteiligt, die BASt vertritt Deutschland. Das Projekt hat zum Ziel, die Verfügbarkeit von Key Performance Indikatoren (KPI) für Verkehrssicherheit in Europa zu erhöhen sowie deren Vergleichbarkeit zwischen den Ländern zu verbessern.

Unter KPI sind Kenngrößen zu verstehen, die, ergänzend zu den etablierten Unfall- und Unfallopferzahlen, eine Änderung des Sicherheitsniveaus im Verkehrssystem erfassbar machen. In Zusammenarbeit mit Fachleuten aus den Mitgliedstaaten hat die Europäische Kommission 8 KPI festgelegt. Diese betreffen unter anderem die Verwendung von Sicherheitsgurten und Kinderrückhaltesystemen, das Tragen von Helmen, Fahrten unter Alkoholeinfluss, Ablenkung durch Smartphone- Nutzung und die Fahrzeugausstattung mit Sicherheitstechnologien.

Die BASt erhebt bereits seit den 70er Jahren regelmäßig solche Kenngrößen. Aufbauend auf den Empfehlungen der Europäischen Kommission sind über die Jahre weitere hinzugekommen, wie die Marktdurchdringung von Fahrzeugsicherheitssystemen und die Lichteinschaltquoten. Seit 2019 arbeitet die BASt darüber hinaus an der Entwicklung und Etablierung weiterer Kenngrößen – beispielsweise den Nutzungsgraden von sicherheitsrelevanten Assistenzsystemen und automatisierten Fahrfunktionen oder der Wahrnehmung des Verkehrsklima durch die Verkehrsteilnehmer.

Im EU-Projekt „BASELINE“ wirken BASt-Wissenschaftler in Expertengruppen mit, in denen Vorgaben und Hilfestellungen zur Erhebung der 8 festgelegten KPI entwickelt werden. Für Deutschland wird die BASt die Erhebungsmethodik für den KPI zu Fahrten unter Alkoholeinfluss entwickeln, den es bisher noch nicht gibt. Weiterhin wird sie hierfür die Piloterhebung durchführen und Daten zu den bereits regelmäßig erfassten KPI weitergeben.