GSB 7.0 Standardlösung

HinweisCookies

Diese Webseite verwendet Cookies. Diese dienen der Zwischenspeicherung bei Bestell- oder Anmeldevorgängen. Nicht erfasst werden Daten wie Nutzungshäufigkeit oder Verhaltensweisen. Hier erfahren Sie mehr zum Thema Datenschutz.

OK

Ebenheitsmessungen auf dem duraBASt

Unterschiedliche Messsysteme im Einsatz auf dem Referenzareal der BASt

Das Foto zeigt 5 unterschiedliche Messsysteme zur Zustandserfassung und -bewertung von Straßen

Bei der Zustandserfassung und -bewertung (ZEB) von Straßen wird neben der Griffigkeit und den oberflächennahen Schäden (unter anderem Risse, Flickstellen) vor allem die Ebenheit einer Straße bewertet. Dies geschieht in einem regelmäßigen Turnus von 4 Jahren für das gesamte Bundesfernstraßennetz. Die Erfassung erfolgt mit schnellfahrenden Messsystemen, deren Erfassungstechnologien konstant weiterentwickelt und qualitätsgesichert werden müssen.

Dafür wurde im Rahmen eines Forschungsvorhabens auf dem BASt-eigenen Testareal duraBASt Mitte Juli 2020 ein umfangreiches Messprogramm zur Erfassung der Straßenebenheit absolviert. An mehreren Tagen befuhren 5 höchst unterschiedliche Messsysteme die Strecken des Referenzareals. Es kamen seit langem bewährte Messsysteme der Zustandserfassung und -bewertung zum Einsatz, die seit über 20 Jahren Deutschlands Fernstraßen einmessen und deren Ebenheit bewerten. Befahren wurde aber auch mit Systemen mit neuen Messtechnologien – beispielsweise einem Scanner für die dreidimensionale Erfassung der Straßenebenheit – sowie Messsystemen, die im europäischen Ausland zur Zustandserfassung im Einsatz sind.

Ziel der Aktion war die Einschätzung, inwieweit die neuen Messsysteme vergleichbar sind mit den zurzeit in der ZEB eingesetzten Systemen, die bereits einen hohen Qualitätsstandard erreicht haben und in welchem Umfang noch wertvolle Zusatzinformationen gewonnen werden können. Das duraBASt bietet dafür ideale Voraussetzungen. Geometrisch genau definierte Straßenabschnitte mit starken Unebenheiten, schnellen Querneigungswechseln und künst-lichen Plateaus erlauben eine exakte Überprüfung der Messgenauigkeiten bei gleichzeitig starker Schwingungsanregung der Messsysteme. Da die Strecken nicht unter normalem Verkehr liegen, können auch spezielle Messsituationen (zum Beispiel „Stop and Go“) simuliert werden. Im weiteren Projektverlauf werden die gewonnenen Daten ausgewertet und entsprechende Prüfvorschriften erarbeitet, die in die aktuellen Entwicklungen der Erfassungstechnologie einfließen werden. Damit wird ein wesentlicher Beitrag zur Verbesserung der Erfassung von Straßenschäden erreicht.

Das Foto zeigt 2 unterschiedliche Messsysteme zur Zustandserfassung und -bewertung von Straßen auf dem Demonstrations-, Untersuchungs- und Referenzareal der Bundesanstalt für Straßenwesen