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PROSPECT: PROactive Safety for PEdestrians and CyclisTs

EU-Projekt abgeschlossen

Das Foto zeigt den Test eines Notbremssystems mit einem Fußgängerdummy

Wie kann man insbesondere an Kreuzungen die Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer mithilfe fahrzeugtechnischer Lösungen erhöhen? Das war die zentrale Frage des von der Europäischen Union geförderten Projekts „PROSPECT“ (PROactive Safety for PEdestrians and CyclisTs), an dem die BASt beteiligt war.

Ziel war es, durch ein besseres Verständnis der kritischen Szenarien und die Weiterentwicklung von aktiven Fahrzeugsicherheitssystemen – insbesondere Notbremssystemen – Pkw-Unfälle mit Fußgängern und Radfahrern adressieren zu können. Das Projekt wurde im Oktober 2018 abgeschlossen.

Startpunkt war eine detaillierte Analyse von Unfalldaten, bei der vor allem urbane Kreuzungsszenarien im Fokus standen. Mithilfe von aufgebauten Versuchsträgern wurden Methoden zur robusten und möglichst frühen Detektion und Intentionserkennung der Fußgänger und Fahrradfahrer erforscht. Neben autonomen Bremseingriffen, bei denen moderne Hochleistungsaktuatorik mittlerweile sehr kurze Eingriffszeiten ermöglicht, wurden auch Lenkeingriffe zur Kollisionsvermeidung untersucht.

Alle Entwicklungen wurden abschließend im Hinblick auf ihre Nutzerakzeptanz sowie ihr sozio-ökonomisches Potenzial bewertet. Die Tests zur Bewertung der Systeme, an deren Ableitung die BASt maßgeblich beteiligt war, sollen in den nächsten Jahren Eingang ins europäische Consumertesting (Euro NCAP) finden, um mittelfristig eine hohe Marktdurchdringung der Systeme zu erreichen und damit das Sicherheitspotenzial ausschöpfen zu können (www.prospect-project.eu).