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Personal

Die Beschäftigten sind unsere wichtigste Ressource

Die Grafik zeigt die Personalstruktur der BASt Personalstruktur: Beamte/Beamtinnen - Tarifbeschäftigte

Die BASt hat rund 400 Beschäftigte, hinzu kommen Auszubildende, Praktikanten und studentische Hilfskräfte. Etwa 150 Beschäftigte sind verbeamtet, von 256 Tarifbeschäftigten haben 78 einen befristeten Arbeitsvertrag.

Die Grafik zeigt die Vergütungs- und Besoldungsstruktur der BASt Vergütungs- und Besoldungsstruktur in der BASt

Die Hälfte der Beschäftigten gehört dem höheren Dienst an und arbeitet hauptsächlich im wissenschaftlichen Bereich.

Den Begriff der Nachhaltigkeit hat die UN-Kommission für Umwelt und Entwicklung im Jahre 1987 dahingehend formuliert, dass „nachhaltig eine Entwicklung sei, die den Bedürfnissen der heutigen Generation entspricht, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zu gefährden, ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen und ihren Lebensstil zu wählen“. Dies beinhaltet in erster Linie einen verantwortungsvollen und auf Langfristigkeit angelegten Umgang mit Ressourcen. Bezogen auf den Bereich Personalmanagement in der BASt geht es bei der Nachhaltigkeit um die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen als wichtigste Ressource.

Die Beschäftigten mit ihren Fähigkeiten und Kompetenzen sind die existentielle Grundlage der Ressortforschungsarbeit in der BASt. Daraus lassen sich im Sinne eines nachhaltigen Personalmanagements neben einer allgemein serviceorientierten Personalbetreuung folgende Handlungsfelder ableiten:

  • Befristete Arbeitsverhältnisse
  • Qualifizierung und Fortbildung
  • Vereinbarkeit von Beruf und Familie
  • Ausbildung

Befristete Arbeitsverhältnisse

Die befristete Beschäftigung gehört in Forschungseinrichtungen und Hochschulen zur Normalität, in der BASt haben 78 Beschäftigte einen befristeten Arbeitsvertrag, das sind 20 Prozent aller Beschäftigten. Der Anteil der befristet Beschäftigten ist in den letzten fünf Jahren konstant geblieben, wobei fast ausschließlich Wissenschaftlicher und Wissenschaftlerinnen in einem befristeten Arbeitsverhältnis stehen.

Die BASt hat im Jahre 2016 „Leitlinien für befristete Beschäftigungsverhältnisse mit wissenschaftlichem Personal“ etabliert. Eine wesentliche Festlegung ist der weitgehende Verzicht auf Kurzzeitbefristungen zugunsten von vierjährigen Vertragslaufzeiten als Regelfall. Das erhöht die Planungssicherheit für die Beschäftigten und die BASt. Im Rahmen des nachhaltigen Personalmanagements kommt der Entwicklung von langfristigen Perspektiven für die Beschäftigten eine große Bedeutung zu. Die Langfristigkeit steht dabei in einem gewissen Spannungsverhältnis zu den verfügbaren Haushaltsstellen für unbefristet beschäftigtes Personal. Auch wenn die BASt einem weitaus höheren prozentualen Anteil der befristet Beschäftigten eine unbefristete Perspektive bieten kann als dies bei den Hochschulen oder anderen außeruniversitären Forschungseinrichtungen der Fall ist, finden nicht alle Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen langfristig ein berufliches Betätigungsfeld in der BASt. Umso wichtiger ist es vor diesem Hintergrund, dass die die wissenschaftliche Arbeit begleitende Fortbildung und Qualifizierung in der BASt einen hohen Stellenwert hat und die Beschäftigten auf zukünftige Positionen, zum Beispiel in der Industrie oder bei anderen öffentlichen Institutionen vorbereitet. Um der wissenschaftlichen Qualifizierung einen Rahmen zu geben, wurden 2016 die „Leitlinien zur Qualifizierung des wissenschaftlichen Personals“ formuliert. Abgerundet wird die nachhaltige Personalentwicklung des wissenschaftlichen Personals durch ein Grundsatzpapier der BASt zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses, in dem unter anderem um die Förderung von Promotionen festgeschrieben ist.

Qualifizierung und Fortbildung

Die Leistungsfähigkeit der Ressortforschungseinrichtung BASt wird entscheidend durch die Kompetenzen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geprägt. Neben der Qualifizierung der Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen, die die größte Beschäftigtengruppe innerhalb der BASt ausmachen, wird der allgemeinen Fortbildung aller Beschäftigten ein großer Stellenwert beigemessen. Im Rahmen der Personalentwicklung wird ein umfangreiches Fortbildungsprogramm angeboten, das fachliche und überfachliche Maßnahmen umfasst. Zu den Fortbildungsmaßnahmen gehören Seminare, Schulungen, die inhouse oder extern durchgeführt werden.

Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Die BASt fördert die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, insbesondere bietet die BASt zahlreiche individuell abgestimmte Arbeitszeitmodelle an. Zur Zeit arbeiten circa 25 Prozent der Beschäftigten in sehr unterschiedlichen Teilzeitmodellen.

Ausbildung

Die Arbeit der Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen wird in der BASt wesentlich durch das technische und administrative Personal unterstützt. Dazu gehören nicht nur Beschäftigte des gehobenen Dienstes, beispielsweise Techniker und Technikerinnen, sondern auch Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des mittleren Dienstes, die eine technische, handwerkliche oder kaufmännische Berufsausbildung absolviert haben. Auch wenn die BASt immer noch über Bedarf ausbildet, ist es ein wichtiges Anliegen, mit einer qualifizierten Ausbildung den eigenen Fachkräftebedarf nachhaltig zu sichern. Für viele ehemalige Auszubildende ergibt sich daher eine dauerhafte berufliche Perspektive in der BASt.

Dr. Kirstine Lamers
Leiterin der Zentralabteilung