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Forschungsförderung

Innovationsprogramm Straße

Die Mobilität und damit die Anforderungen an die Verkehrsinfrastruktur werden weiterhin zunehmen. Deshalb gilt es mehr Dynamik bei Innovationen und bei deren Umsetzung zu entwickeln. Hierzu müssen innovative Ideen gefördert werden, um zum einen den Neubau effizient und prozesssicher zu gestalten und zum anderen den erforderlichen Erhaltungsaufwand zu reduzieren. Die Straße der Zukunft muss aber zugleich intelligenter, wirtschaftlicher, sicherer und umweltgerechter sein und mit geringeren Folgekosten für Nutzer und Betreiber verbunden sein. Es müssen deshalb innovative Konzepte, Materialien, Technologien sowie Methoden und Verfahrensweisen entwickelt und erforscht werden.

Ziel des „Innovationsprogramm Straße“ ist es, durch Forschungsförderung Erkenntnisfortschritte zu erlangen, die dazu beizutragen, das System Straße leistungs- und zukunftsfähig zu gestalten. In der vorliegenden Gesamtprogrammatik „Innovationsprogramm Straße“ wird beschrieben, was und wie die Forschungsförderung dazu beitragen soll, um die Ziele des Forschungsprogramms „Straße im 21. Jahrhundert – Innovativer Straßenbau in Deutschland“ zu erreichen.

Förderrichtlinie und Gesamtprogrammatik

Ergänzend zu dieser Richtlinie und auf Basis der Gesamtprogrammatik „Innovationsprogramm Straße" erfolgt mehrmals jährlich durch gesonderte Förderbekanntmachungen eine thematische Schwerpunktsetzung innerhalb der einzelnen Innovationsfelder.

Im Rahmen dieser Förderbekanntmachungen besteht die Möglichkeit Förderanträge einzureichen.

CEDR Transnational Road Research Programme: Call 2019

Am 20. Dezember 2019 wurde der CEDR Call aus dem “Transnational Road Research Programme” mit einem Gesamtbudget von 3,295 Millionen Euro eröffnet. Einreichungsfrist für die Projektanträge ist der 27. März 2020.

Neben Deutschland beteiligen sich die Straßenbauverwaltungen von Belgien, Finnland, Irland, Niederlande, Norwegen, Österreich, Schweden, Schweiz, UK und Ungarn an diesem Call.

Der “Call for Proposals” umfasst drei voneinander unabhängige Forschungsprogramme zu den folgenden Themen:

1. Renewable Energy in Road Infrastructure (Budget: 1.28 million euros)

The aim of this programme is to identify, consider and gain a greater understanding of existing renewable energy generation with regard to application on or nearby assets of national road authorities (NRA). In this way, NRAs can make more informed choices and contribute to the energy transition in a most cost-effective way. This research programme will examine the following 3 sub-themes:

  1. an overview of renewable energy applications in different NRA topologies and assets;
  2. an analysis of business case options and typical applications; and
  3. Governance, organisational and legal issues regarding renewable energy at NRA assets and land.

2. Safe Smart Highways (Budget: 1.265 million euros)

The aim of this programme is to identify, consider and gain a greater understanding of existing procedures with stopped vehicles and capacity of highways with in National Road Authorities (NRA). In this way, NRAs can make more informed choices. This research programme will examine ways of preventing collisions with stopped vehicle in a live traffic lane and increasing the capacity of highway without compromising, or even improving, road safety.

3. Soils (Budget: 750,000 Euro)

The aim of this programme is to develop prescriptive methodologies for assessing and quantifying the impacts of national road projects on soils, and outline practical mitigation measures to offset and minimise these impacts.

Die Veröffentlichung des CEDR Calls 2019 sowie weiterführende Links finden Sie hier: https://www.cedr.eu/17520/cedr-research-call-2019/

Einzelheiten zu den drei Forschungsprogrammen finden Sie in den jeweiligen Descriptions of Research Needs (DoRNs) und im Guide for Applicants (GfA) (http://lp.vejdirektoratet.dk/EN/roadsector/supplierportal/Pages/ongoingtenders.aspx). Bewerber sollten sicherstellen, dass ihr Proposal eindeutig mit der in dem betreffenden DoRN dargelegten Zielsetzungen verknüpft ist und klar darlegen, dass die Projektergebnisse einen transnationalen Nutzen haben.