60 Jahre für die Verkehrssicherheit
21.06.2011, Nr.: 12/2011
Mit über 60 Aktionspunkten feierte die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) passend zu ihrem 60-jährigen Bestehen ein buntes Fest rund um das Thema Verkehrssicherheit. Gemeinsam mit dem Polizeipräsidium Köln organisierte sie am Tag der Verkehrssicherheit, dem 18. Juni 2011, einen Aktionstag mit 23 Partnern. Nahezu 5000 Besucher fanden trotz wechselhafter Witterung den Weg auf das BASt-Gelände.
Das neue Modell der BASt zeigt die Sicherheitseinrichtungen in einem Straßentunnel – sogar die Lüftung funktioniert wie in einem echten Tunnel.
Die Arbeit der BASt begann 1951 mit Forschungen im Straßenbau. 1965 erhielt sie den Auftrag, auf die Erhöhung der Leistungsfähigkeit der Straßen und auf die Sicherheit des Verkehrs hinzuwirken. 1970 wurde sie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages als zentrale Stelle für die Unfallforschung bestimmt.
Am Tag der Verkehrssicherheit öffnete die BASt ihre Labore und Versuchshallen und gab den Besucherinnen und Besuchern Einblicke in ihre Arbeitsgebiete: Ob Straßen- oder Brückenbau, Verkehrs- und Fahrzeugtechnik oder Unfallforschung, letztlich dienen alle BASt-Aktivitäten der Verbesserung der Verkehrssicherheit - und das seit 60 Jahren.
Das umfangreiche Programm für Groß und Klein bot Aktionen zum Mitmachen und auch Staunen: Ein transportabler Tunnel, den man begehen und eine Brücke, in die man hereinsehen konnte, Wegweiser und Verkehrszeichen zum Selbstgestalten, Straßen, die intelligenter und immer leiser werden, Fahrzeuge, die krachen, ein Verkehrsquiz für Kinder und Jugendliche und vieles mehr wurde aus der Forschungsarbeit der BASt präsentiert.
Die Polizei und zahlreiche Partner bereicherten das Programm unter anderem mit verschiedenen Simulatoren. Informationen zum persönlichen Punktekonto in Flensburg sowie rund um das Thema Lkw, Gesundheitschecks, Aktionen zur Fahrrad- und Motorradsicherheit, Theater für Kinder und Senioren und der Crash-Kurs NRW für junge Fahrer zählten zu den Hauptattraktionen.
Ein umfangreiches Kinderprogramm sowie Live-Musik der Jazzcombo der Polizei und Musikimprovisationen der Gruppe "Urbane Elemente" rundeten den Tag ab.
Eröffnet wurde die Veranstaltung im Rahmen einer Feierstunde zum 60-jährigen Jubiläum der BASt durch Prof. Dr. Josef Kunz, dem Leiter der Abteilung Straßenbau im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung in Vertretung des Bundesverkehrsministers. Nach der Begrüßung durch den Präsidenten der BASt, Dr. Peter Reichelt, folgten Grußworte und Ansprachen von Landesverkehrsminister Harry K. Voigtsberger, Landrat Rolf Menzel, der Geschäftsführerin des Deutschen Verkehrssicherheitsrates, Ute Hammer, sowie dem Kölner Polizeipräsidenten Klaus Steffenhagen.
In diesem 18 Meter langen Tunnel konnten sich die Besucher in aller Ruhe die Sicherheitseinrichtungen anschauen - und ihn durch einen Notausgang wieder verlassen.
Der erste von zwei Crashversuchen – nach mehreren Überschlägen landete das Fahrzeug wieder auf den Rädern.
Im Chemielabor – die BASt-Mitarbeiterin erklärte nicht nur wissbegierigen Kindern ihre Arbeit.
Die Polizei, Dein Freund und Helfer – auf dem Fahrradparcours der Polizei Köln konnten sich alle Kinder und Jugendliche auf ihre Hilfe verlassen.
Geh- und Fahrversuche mit simuliertem Rausch – die Polizei Köln demonstrierte anschaulich die Tücken der Verbindung Alkohol und Beteiligung am Straßenverkehr – hier startet soeben ein Selbstversuch mit Rauschbrille.
Kinderdummies testen Kindersitze – Eltern und Kinder sind froh, dass es sie gibt.
alle Fotos: Bundesanstalt für Straßenwesen
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Abdruck honorarfrei – Belegexemplar erbeten.
