EU-Projekt SeRoN gestartet
14.01.2010, Nr.: 01/2010
Am 17. Dezember 2009 fand in der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) die Auftaktveranstaltung zum europäischen Forschungsprojekt SeRoN (Security of Road Transport Networks) statt. Im Mittelpunkt des Projekts steht die zivile Sicherheit der Straßeninfrastruktur.

Zusammen mit Partnern aus Österreich, der Schweiz, Belgien, Dänemark, Großbritannien und Deutschland entwickelt die BASt eine Methodik zur Analyse und Bewertung von Straßennetzen und der darin enthaltenen Straßeninfrastrukturelemente im Hinblick auf ihre Sensibilität bei möglichen außergewöhnlichen Schadensereignissen. Es werden regionale und überregionale Auswirkungen analysiert, die sich durch etwaige längerfristige Einschränkungen im Straßennetz ergeben können.
Basierend auf den gewonnen Erkenntnissen wird eine Wissensdatenbank erstellt. Straßennetzbetreiber oder -eigentümer werden damit in die Lage versetzt, zukünftig die für sie kostenwirksamsten und sinnvollsten Maßnahmen zur Gewährleistung der Verfügbarkeit des Straßennetzes ableiten zu können.
Das Projekt wird im Rahmen des 7. Rahmenprogramms der Europäischen Union gefördert und durch die PTV Planung Transport Verkehr AG mit Sitz in Karlsruhe geleitet. Die Projektlaufzeit beträgt etwa drei Jahre.
Am 17. Dezember 2009 fand die Auftaktveranstaltung zum EU-Forschungsprojekt SeRoN statt, das von einem europäischen Konsortium bearbeitet wird (Foto: BASt).
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