Fotomontage aus Bildern der Arbeitsbereiche der Bundesanstalt für Straßenwesen



Internationales Forschungsprojekt DRUID gestartet

13.11.2006, Nr.: 21/2006

Der Straßenverkehr ist eines der gefährlichsten und in Bezug auf Menschenleben teuersten Systeme in der Europäischen Union. Hauptunfallursache für viele Verkehrsunfälle ist nach wie vor die Einnahme psychoaktiver Substanzen wie Alkohol, Drogen und bestimmter Medikamente, die die Fahrtüchtigkeit verringern. Hier setzt das Projekt DRUID an. Ziel dieses internationalen Projekts ist es, wissenschaftliche Grundlagen für verkehrspolitische Entscheidungen innerhalb der EU zu schaffen sowie Maßnahmen und Richtlinien zur nachhaltigen Verbesserung der Verkehrssicherheit zu erarbeiten.

Das auf vier Jahre angelegte Projekt mit einem Budget von etwa 25 Millionen Euro wird von der Bundesanstalt für Straßenwesen koordiniert. Über 30 Organisationen und Fachleute aus 19 europäischen Ländern arbeiten zusammen, um neue Erkenntnisse zum tatsächlichen Grad der Beeinträchtigung von Kraftfahrern durch psychoaktive Drogen und ihren Einfluss auf die Straßenverkehrssicherheit zu gewinnen. DRUID soll vorhandene Wissenslücken schließen und eine solide Grundlage für harmonisierte, EU-weite Vorschriften über das Fahren unter Alkohol-, Drogen- und Medikamenteneinfluss bilden.

Wie das Weißbuch der EU "Die europäische Verkehrspolitik bis 2010: Weichenstellungen für die Zukunft" zeigt, gibt die EU weniger als fünf Prozent der durch Unfälle verursachten Kosten für geeignete Gegenmaßnahmen zur Steigerung der Verkehrssicherheit aus. Ein modernes und zukunftsfähiges europäisches Verkehrssystem muss zuverlässig, sicher und effizient sein. DRUID wird helfen, diesen Zielen näher zu kommen.

Beim Kick-off-Meeting am 13. und 14. November 2006 in Köln trafen sich etwa 120 Projektbeteiligte zu einem ersten inhaltlichen Austausch, um das Vorgehen für die einzelnen Themenbereiche und Arbeitspakete abzustimmen.

Foto zeigt Horst Schulze, den Projektkoordinator von der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt), Sjoerd Houwing und René Mathijsen, Projektpartner vom Institute for Road Safety Research (SWOV) in den NiederlandenBeim Kick-off-Meeting des DRUID-Projekts diskutierten die Projektbeteiligten das weitere Vorgehen. Im Bild von links Horst Schulze, Projektkoordinator, Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt), Sjoerd Houwing und René Mathijsen, Projektpartner, Institute for Road Safety Research (SWOV), Niederlande (Foto: Hardy Holte, Bundesanstalt für Straßenwesen).

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Weitere Informationen

www.druid-project.com

Abdruck honorarfrei – Belegexemplar erbeten

Zusatzinformationen

Kontakt
Bundesanstalt für Straßenwesen
Brüderstraße 53
51067 Bergisch Gladbach

Petra Peter-Antonin
Iris Schneidermann
Petra Bauer
Telefon 02204 43-185
Telefax 02204 43-674
E-Mail pr@bast.de


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