Forschungsnetzwerk Trauma-Biomechanik gegründet
14.06.2010, Nr.: 11/2010
Ziel des Forschungsnetzwerks Trauma-Biomechanik ist es, sowohl international als auch interdisziplinär die Kommunikation, Information und Koordination von Forschungsprojekten im Fach Trauma-Biomechanik in Deutschland zu stärken. Zu den Gründungsmitgliedern gehören die Bundesanstalt für Straßenwesen, Universität Regensburg, Ludwig-Maximilians-Universität München und die von Audi, BMW, Mercedes, Porsche und Volkswagen gegründete Gesellschaft PDB (Partnership for Dummy Technology and Biomechanics).
Verletzungen bei Unfällen im Straßenverkehr, bei der Arbeit, im Sport und in der Freizeit führen zu Schmerzen und Schäden der Betroffenen und oftmals zu einem großen gesamtwirtschaftlichen Schaden. Der Verletzungsprävention kommt deshalb ein sehr hoher gesellschaftlicher Stellenwert zu. Die Mitglieder des Netzwerks haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Prävention zu verbessern.
Eine konsolidierte Wissensbasis und ein verlässliches Wissensmanagement hinsichtlich wissenschaftlicher Erkenntnisse zur Verletzungsentstehung soll ebenso aufgebaut werden wie eine wissenschaftliche Institution im Bereich Trauma-Biomechanik. Komplexe Problemstellungen erfordern dabei eine interdisziplinäre Zusammenarbeit.
Das Forschungsnetzwerk wird unabhängig arbeiten und ist offen für alle, die zu den Zielen des Netzwerks beitragen können und wollen. Es versteht sich als Verbund von Partnern aus Forschung und Lehre, öffentlicher Hand und Industrie. Zur Netzwerkstruktur gehören neben einer Kerngruppe auch Netzwerkpartner, die bei speziellen Fragestellungen eingebunden werden sollen. Das Netzwerk dient ausschließlich Forschungszwecken und verfolgt keine kommerziellen Interessen. Die Geschäftstelle des Forschungsnetzwerks ist an der Hochschule Regensburg.
Abdruck honorarfrei – Belegexemplar erbeten.
