Fotomontage aus Bildern der Arbeitsbereiche der Bundesanstalt für Straßenwesen



BASt kooperiert mit USA

08.06.2010, Nr.: 10/2010

Vertreter der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) und der US-amerikanischen Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA unterzeichneten am 26. April 2010 in Washington D.C. einen Kooperationsvertrag. Ziel ist der Austausch von Forschungsergebnissen und die Durchführung gemeinsamer Analysen zu Themen der Fahrzeugsicherheit.

Das Foto zeigt David Strickland, Administrator, NHTSA und Dr. Peter Reichelt, Präsident der BASt,  beim Unterzeichnen des KooperationsvertragesDavid Strickland, Administrator, NHTSA – National Highway Traffic Safety Administration US Department of Transportation (rechts) und Dr. Peter Reichelt, Präsident der BASt, beim Unterzeichnen des Kooperationsvertrages (Bild: NHTSA).

Die Kooperation von BASt und NHTSA ermöglicht erstmals einen frühzeitigen Austausch über den potenziellen Nutzen vorausschauender und bei Unfallgefahr eingreifender Sicherheitssysteme. Ziel ist, dass in Deutschland, Europa und den USA zukünftig möglichst die gleichen Testverfahren angewendet und die gleichen Kriterien bei der Bewertung der Systeme angelegt werden - sei es vom Gesetzgeber oder von Verbrauscherschutzorganisationen. Eine weltweite Harmonisierung dient der Verkehrssicherheit, spart Kosten und schafft Vergleichbarkeit über Grenzen hinweg und liegt sowohl im Interesse der Industrie, der Gesellschaft als auch des Nutzers.

Im Fokus stehen vorausschauende Sicherheitssysteme. Sind im Bereich der Crashsicherheit von Fahrzeugen Testverfahren seit Jahren etabliert und verfeinert worden, steht die unfallvermeidende Technik erst am Beginn ihrer Entwicklung. Bedeutend sind dabei insbesondere die Systeme, die den Fahrer vor einem drohenden Unfall warnen, ihn zum Handeln auffordern, ihn beim Bremsen unterstützen oder, falls der Fahrer nicht reagiert, selbsttätig abbremsen. Objektive und allgemein anerkannte Testverfahren für diese Systeme existieren bisher nicht. Geforscht wird jedoch weltweit bei Fahrzeugherstellen, Zulieferern und Forschungseinrichtungen. Analysen von Unfalldaten zeigen, dass vorausschauende Sicherheitssysteme ein großes Potenzial zur weiteren Reduktion der Zahl der im Straßenverkehr getöteten oder verletzten Personen, aber auch der Sachschäden aufweisen, das es auszuschöpfen gilt.

Das Foto zeigt die Vertreter der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) und der US-amerikanischen Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA . Zukünftig werden BASt und NHTSA Forschungsergebnisse austauschen und gemeinsame Analysen zu Themen der Fahrzeugsicherheit durchführen. Von links: John Maddox, Associate Administrator for Vehicle Safety Research, NHTSA; Andre Seeck, Abteilungsleiter Fahrzeugtechnik, BASt; Dr. Peter Reichelt; David Strickland; Frank Leimbach, Bereichsleiter DEKRA Technology Center; Ronald Medford, Deputy Administrator, NHTSA (Bild: NHTSA).

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