Girls‘ Day bei Polizei und BASt
22.04.2010, Nr.: 09/2010
Beim diesjährigen Girls‘ Day am 22. April 2010 erlebten 13- bis 16-jährige Schülerinnen aus Bergisch Gladbach einen Tag der offenen Labors und Werkstätten bei der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) und lernten den Arbeitsalltag der benachbarten Kölner Polizei kennen.
Die Mädchen werden im Fritz-Heller-Saal vom Leiter der BASt-Zentralabteilung, Dr. Karl-Ludger Wirth, begrüßt.
Der bundesweit organisierte Schnuppertag soll Mädchen Lust auf technische Berufe machen. Auch nach vier Jahren Pause bei der BASt war das Interesse der Mädchen groß. Vor Ablauf der Anmeldefrist waren alle Plätze vergeben. 55 Mädchen aufgeteilt in elf Gruppen mit maximal sechs Teilnehmerinnen lernten die Aufgaben und Funktion eines Dummys kennen, legten im Chemielabor Hand an, bearbeiteten Bleche, zerlegten einen Computer in seine Einzelteile und bauten ihn anschließend funktionstüchtig wieder zusammen. Sie siebten und analysierten Sand bei den Baustoffprüfern, übten Bauzeichnen, erfuhren die Physik spielerisch von ihrer praktischen Seite oder sahen den Polizistinnen und Polizisten bei ihrer Arbeit über die Schulter.
Abgerundet wurde der Tag mit einer Posterausstellung und Informationen zu den Ausbildungsberufen der BASt, die von den Azubis vorbereitet wurden. Direkte Anfragen zu Praktikums- und Ausbildungsplätzen zeigten, dass das Interesse erfolgreich geweckt wurde.
Zum fünften Mal seit 2003 beteiligte sich die BASt und zum dritten Mal seit 2005 die benachbarte Polizei an dem Mädchen-Tag.
Diese Mädchen fanden heraus, ob Eis unter Hinzufügung von Salz kälter oder wärmer wird.
Wie schwer ist eigentlich eine schusssichere Weste? Schwer…
(alle Fotos: Bundesanstalt für Straßenwesen)
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