Fotomontage aus Bildern der Arbeitsbereiche der Bundesanstalt für Straßenwesen



Mehr Verkehrssicherheit für Senioren

BASt-Bericht M 123

Beiträge zur Europäischen Konfernz, veranstaltet von der Bundesanstalt für Straßenwesen und dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat e.V. vom 2. bis 4. Mai 2000 in Köln
242 Seiten
Erscheinungsjahr: 2001
Preis: 5,00 €

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Die erste interdisziplinäre Fachkonferenz "Mehr Sicherheit für Senioren" fand vom 2. bis 4. Mai 2000 in Köln statt. Die Veranstalter der Konferenz waren die Bundesanstalt für Straßenwesen und der Deutsche Verkehrssicherheitsrat, unterstützt durch das Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen sowie die EU-Kommission. Die wissenschaftliche Leitung hatte die Bundesanstalt für Straßenwesen.

Aufgrund der demographischen Entwicklung werden im kommenden Jahrzehnt immer mehr ältere Menschen in den Industriestaaten am Straßenverkehr teilnehmen. Parallel zu dieser Entwicklung werden europaweit technische Erneuerungen und eine zunehmende Anzahl von Autofahrern die Verkehrswelten verändern und damit neue Anforderungen an die Bewältigung von Mobilitätsaufgaben stellen.

Um die daraus erwachsenden Aufgaben und Probleme bei der Verbesserung der Verkehrssicherheit älterer Menschen erfolgreich bewältigen zu können, ist ein intensiver europaweiter und interdisziplinärer fachlicher Austausch notwendig, der eine wichtige Grundlage dieser Konferenz bildet. Zielführend ist dabei eine Perspektivenerweiterung, bei der ältere Menschen nicht nur als Verkehrsteilnehmer, sondern auch als Medien- und Freizeitkonsumenten sowie als Nutzer neuer Informations- und Kommunikationstechnologien betrachtet werden.

Dementsprechend wurden Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft, Medien und Politik, Wohlfahrtsverbänden und Verkehrssicherheitsorganisationen sowie Senioren eingeladen, gemeinsam über die Wege der Verbesserung der Verkehrssicherheit von Senioren und über ihre Rolle im zukünftigen Straßenverkehr nachzudenken. Ziel war es, die Rahmenbedingungen für Mobilität und Sicherheit, wie sie in den Bereichen Gesellschaft, Technik und Verkehrssystem gegenwärtig vorliegen, kritisch zu beleuchten und davon angemessene Maßnahmen zur Verbesserungen der zukünftigen Sicherheitsstandards älterer Verkehrsteilnehmer abzuleiten.

More Road Safety for Senior Citizens

The first interdisciplinary specialist conference "More Road Safety for Senior Citizens" took place from 2nd to 4th May 2000 in Cologne. The organisers of the conference were the Bundesanstalt für Straßenwesen (Federal Highway Research Institute) and the Deutsche Verkehrssicherheitsrat (German Safety Council), the Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen (Federal Ministry for Transport, Building and Housing) together with the EU Commission. The Bundesanstalt für Straßenwesen was in charge of scientific management.

Because of the demographic development, in the coming decade an increasing number of elderly people will participate in road traffic in the industrialised countries. Parallel to this development Europe-wide technical innovations and an increasing number of motorists will change the traffic worlds and hence present new requirements for dealing with mobility tasks.

In order to be able to successfully manage the resulting tasks and problems in the improvement of road safety for elderly persons, an intensive Europe-wide and interdisciplinary specialist exchange is necessary, and this conference provides an important basis for this. In order to achieve this goal perspectives must be expanded so that elderly people are not only regarded as road users but also as media and leisure-time consumers and also as users of new information and communication technologies.

Consequently specialists from science and industry, media and politics, welfare organisations and road safety organisations, together with senior citizens, were invited to jointly consider ways to improve road safety for senior citizens and their role in future road traffic. The aim was to critically examine the underlying conditions for mobility and safety as they currently occur in the areas of society, technology and traffic system, and to use this for deriving appropriate measures for improvements of future safety standards for elderly road users.

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