Bundesverkehrsminister Ramsauer besuchte die BASt am 31.8.2010
31.08.2010, Nr.: 16/2010
Den Anforderungen der aktiven und passiven Sicherheit von Fahrzeugen kann nur auf Grund eigener wissenschaftlicher Erkenntnisse begegnet werden. Dazu nutzt die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) ihre Fahrzeugtechnische Versuchsanlage (FTVA), die jetzt um einen umfangreichen Laborbereich erweitert wurde. Verkehrsminister Dr. Peter Ramsauer übergab die neuen Räume am 31. August 2010 ihrer Bestimmung.
Dr. Erik Werdel, Kreisdirektor des Rheinisch-Bergischen Kreises, Andre Seeck, Leiter der Abteilung Fahrzeugtechnik der BASt, Dr. Peter Reichelt, Präsident der BASt, Ingrid Koshofer, stellvertretende Bürgermeisterin Bergisch Gladbachs, Dr. Peter Ramsauer, Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und Wolfgang Bosbach, Mitglied des Deutschen Bundestages, gaben die erweiterte Versuchsanlage am 31.8.2010 frei (Foto: Tanja Steg, BASt).
Die neuen Laborräume sollen genutzt werden zur Vor- und Nachbereitung von Versuchsfahrzeugen für die BASt-Eigenforschung, für Euro NCAP-Tests und für Dritte wie Fahrzeug- und Zulieferindustrie sowie die EU-Kommission. Sie sind für individuelle Anforderungen unterschiedlich groß und verschieden ausgestattet. Die BASt kann so auch Anprallversuche mit Kleintransportern oder größeren Wohnmobilen durchführen.
Viele Tests unterliegen der Geheimhaltung - etwa wenn Prototypen getestet werden. Aus diesem Grund sind alle Laborräume uneinsehbar und einzeln abschließbar. War es bis heute so, dass die zeitaufwändige Vor- und Nachbereitung von Versuchsfahrzeugen die komplette Halle blockiert hat, werden zukünftig parallele Abläufe die notwendigen Kapazitäten schaffen, um den steigenden Anforderungen der aktiven und passiven Fahrzeugsicherheit entsprechen zu können.
Die Forschungsarbeiten der BASt auf dem Gebiet der passiven Fahrzeugsicherheit liefern national und international wichtige Beiträge zur Verbesserung der Sicherheitsstandards bei Kraftfahrzeugen.
Erfahrungen mit Aufprallversuchen sammelt die BASt bereits seit den 70er Jahren. Bei den technischen Einrichtungen der alten Aufprallversuchsanlage wurden seinerzeit vielfach neue technische Konzepte verwirklicht, die heute Standard vieler Versuchsanlagen sind.
Mehr als 100 Gäste aus der Wissenschaft, Industrie und Politik kamen am 31. August 2010 zur Einweihung des Erweiterungsbaus der Fahrzeugtechnischen Versuchsanlage der BASt (Foto: Tanja Steg, BASt).
Der erste offizielle Test nach der Freigabe: Ein Pkw prallt mit etwa 40 km/h auf einen Radfahrer (Foto: Uwe Freier, BASt).
Dr. Peter Ramsauer, Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (Mitte rechts) und Dr. Peter Reichelt, Präsident der BASt (Mitte links), schauen sich den Test noch einmal genau in Zeitlupe an (Foto: Tanja Steg).
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