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Lkw-Maut

Mauttabelle

Die Mautpflicht gilt für Lkw ab einem zulässigen Gesamtgewicht von 12 Tonnen auf allen Bundesautobahnen. Um dem "Gesetz über die Erhebung von streckenbezogenen Gebühren für die Benutzung von Bundesautobahnen mit schweren Nutzfahrzeugen" vom 5. April 2002 Rechnung zu tragen, sind alle Tariflängen der mautpflichtigen Autobahnen in einer Tabelle zusammengestellt. Diese Mauttabelle wird von der Bundesanstalt für Straßenwesen erstellt. Die dort aufgeführten Tariflängen sind die Abrechnungsgrundlage für die streckenbezogenen Benutzungsgebühren.

Verlagerungsberichte

Foto zeigt eine Anordnung von Verkehrszeichen für die Sperrung des Lkw-Durchgangsverkehr Sperrung des Durchgangverkehrs für Lkw ab 12 Tonnen

Mit Einführung der Lkw-Maut am 1. Januar 2005 hat die Bundesregierung den Auftrag erhalten, dem deutschen Bundestag regelmäßig über die Auswirkungen der Lkw-Maut auf Ballungsräume, Wohngebiete und grenznahe Gebiete zu berichten. Die bisher von einer Bund/Länder-Arbeitsgruppe erstellten drei Verlagerungsberichte ergaben, dass Mautausweichverkehre kein Flächenproblem darstellen. Verlagerungsanreize entstehen nur dort, wo die Ausweichstrecke kaum zu Zeitverlusten führt.

Um Verkehrsverlagerungen entgegenzuwirken, wurden Strecken für den Lkw-Durchgangsverkehr gesperrt oder in die Mautpflicht integriert. Die Auswirkungen dieser Maßnahmen wurden im Einzelnen untersucht und in die Berichte integriert.

Über die zum 1. August 2012 gestartete Bundesstraßenmaut, bei der Bundesstraßenabschnitte mit einer Gesamtlänge von rund 1.100 Kilometern bemautet wurden, wurde ein separater Bericht erstellt. Die kurzen bemauteten Bundesstraßenabschnitte haben kaum zu Verlagerungen geführt. Die durch die Bundesstraßenmaut ausgewichenen mautpflichtigen Verkehre stellen im Wesentlichen (Rück-)Verlagerungen auf die Autobahnen dar.

Weitere Informationen

Die Berichte sind als Bundestagsdrucksachen veröffentlicht:

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