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Ortsumgehungen

Bewertung aus Sicht der Verkehrssicherheit

Durch den Bau von Umgehungsstraßen werden innerörtliche Straßenabschnitte, die unter Umständen eine hohe Unfallbelastung aufweisen, entlastet und die Verkehrsströme auf Außerortsabschnitte verlagert, die entsprechend den neuesten Erkenntnissen bezüglich Verkehrsablauf, Leistungsfähigkeit und insbesondere Verkehrssicherheit gestaltet sind. Dadurch soll nicht nur die Verkehrssicherheit erhöht werden. Zusätzlich werden die Verkehrsqualität für den Durchgangsverkehr verbessert, sensible Bereiche vom Verkehr entlastet und damit Faktoren wie die Lärm- und Schadstoffbelastung, die Trennwirkung von Verkehrsachsen und die innerörtliche Umfeldqualität insgesamt positiv beeinflusst.

Foto zeigt ein Formblatt zur Bestimmung der GesamtunfallkostenFormblatt zur Bestimmung der Gesamtunfallkosten eines relevanten Straßennetzes (Bild: IGS, Neuss)

Die BASt hat 2010 eine Untersuchung vorgelegt, die das Ziel hatte, ein standardisiertes Verfahren zur Abschätzung der Auswirkungen von Ortsumgehungen auf die Verkehrssicherheit zu entwickeln:

Dieses Verfahren berücksichtigt den Netzzusammenhang und bilanziert die Verkehrssicherheitswirkungen von Ortsumgehungen. Das Berechnungsverfahren wurde in eine Excel-Anwendung umgesetzt, die zum kostenfreien Download zur Verfügung steht:

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