Navigation und Service

Unfallgefährdung

Die Zahl der Alkoholunfälle mit Personenschaden war in den vergangenen zwei Jahrzehnten stark rückläufig. Doch trotz dieses positiven Trends stellen Fahrten unter Alkoholeinfluss nach wie vor ein erhebliches Risiko für alle Verkehrsbeteiligten dar. Die Wahrscheinlichkeit, dass bei einem möglichen Unfall Personen zu Tode kommen, verdoppelt sich bei diesen Fahrten nahezu.

Alkoholbedingte Unfälle und deren Folgen in 2014
Unfälle mit PersonenschadenGetöteteSchwerverletzteLeichtverletzte
13.6122604.68812.168

Bei jungen, männlichen Fahrzeugführern (21 bis 24 Jahre) ist der Anteil der Alkoholbeeinflussten unter den Unfallbeteiligten besonders hoch. Das Unfallrisiko steigt mit höherem Promille-Wert dramatisch an, wie der Abbildung entnommen werden kann: Das Unfallrisiko ist bei 1,6 Promille um das 18fache erhöht!

Für andere Gründe, die zu einer MPU führen, gibt es vergleichbare wissenschaftliche Untersuchungsergebnisse (beispielsweise Fahrten unter Einfluss von Betäubungsmitteln, erhebliche und wiederholte Verkehrsverstöße, die mit Punkten belastet sind, Hinweise auf ein erhöhtes Aggressionspotenzial).

Grafik zeit das Unfallrisiko bei festgestellten BlutalkoholkonzentrationUnfallrisiko in Abhängigkeit von der festgestellten Blutalkoholkonzentration (Quelle: Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr)

zurück zur Übersichtsseite

Diese Seite

© 2015 Bundesanstalt für Straßenwesen