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Das Bild zeigt ein Kind, das eine befahrene Straße überqueren möchte

Verhalten und Sicherheit

Die Menschen stehen im Mittelpunkt des Straßenverkehrs. Sie sind zugleich Auslöser, Teilnehmer und Gestalter des täglichen Verkehrs auf unseren Straßen. Ihre Einstellungen und ihr Verhalten haben direkten Einfluss auf die Sicherheit im Verkehr. Oberstes Ziel der Sicherheitsforschung ist es, Unfallzahlen zu reduzieren und Unfallfolgen zu mindern.

Um die politischen Entscheider wissenschaftlich fundiert beraten zu können, analysiert die BASt den Stand der Verkehrssicherheit, zeigt Sicherheitspotenziale auf, entwickelt Sicherheitsmaßnahmen und überprüft ihre Effizienz.

Unterschiedliche Motivationen und Ziele der Verkehrsteilnehmer führen zu verschiedenen Verhaltensweisen. Diese können wiederum zu Konflikten führen, die im schlimmsten Fall einen Verkehrsunfall zur Folge haben. Dabei kommt es häufig nicht nur zu Schäden an den Fahrzeugen, sondern Menschen werden verletzt oder sogar getötet. Solche Konflikte gilt es zu identifizieren, das Unfallrisiko unterschiedlicher Verkehrsteilnehmergruppen zu erforschen und durch geeignete Maßnahmen zu vermeiden. Darüber hinaus untersucht die BASt den Einfluss von Krankheiten, Drogen und Medikamenten auf die Fahrtüchtigkeit und ermittelt die Folgen des demografischen Wandels für die Verkehrssicherheit.

Die Weiterentwicklung von Maßnahmenstandards in den Bereichen Fahrausbildung, Fahrerlaubnisprüfung, Fahrerweiterbildung und Kraftfahrerrehabilitation sind ebenso Arbeitsschwerpunkte wie die generelle Verkehrssicherheitsarbeit mit jungen Fahrern. 

Die Begutachtungsstelle Fahrerlaubniswesen der BASt begutachtet, ob die Träger von Begutachtungsstellen für Fahreignung, die Träger von Kursen zur Wiederherstellung der Kraftfahreignung und die Technischen Prüfstellen (Bereich Fahrerlaubnisprüfung) die für sie geltenden fachlichen Anforderungen erfüllen. Die Begutachtungen sind eine Voraussetzung für die amtliche Anerkennung beziehungsweise Beauftragung dieser Stellen durch die zuständigen Länderbehörden.

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