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Das Bild zeigt den Mobile Load Simulator der BASt

Straßenbau

Das deutsche Bundesfernstraßennetz umfasst rund 13.000 Kilometer Bundesautobahnen sowie fast 40.000 Kilometer Bundesstraßen und ist somit eines der dichtesten Fernstraßennetze Europas. Das Bewusstsein für den Wert dieser Verkehrsinfrastruktur ist in den vergangenen Jahren deutlich gewachsen. Der Erhalt und der bedarfsgerechte Neu- und Ausbau der Verkehrsinfrastruktur ist die zentrale Aufgabe der staatlichen Daseinsvorsorge.

Steigender Lkw-Verkehr und seine hohen Achslasten beanspruchen das Bundesfernstraßennetz als den zentralen Bestandteil der deutschen Gesamtverkehrsinfrastruktur immer mehr bei gleichzeitiger Begrenzung der benötigten Investitionsmittel. Um dem zu begegnen, hat sich die Konstruktion von Straßen nicht nur an den aktuellen Anforderungen, sondern auch an den zukünftigen Herausforderungen zu orientieren, beispielsweise dem Klimawandel. Es sind Bauweisen und Bauverfahren für Straßenbefestigungen sowie Maßnahmen zu deren Erhaltung unter technischen und wirtschaftlichen Aspekten weiter zu entwickeln. Diese sind ebenso wie hochwertige und zum Teil auch neuartige Bauweisen und Baustoffe, die sich bereits in anderen Anwendungsbereichen bewährt haben, bezüglich ihrer Einsetzbarkeit im Straßenbau zu beurteilen.

In einer gesamtheitlichen Betrachtung sind Aspekte eines nachhaltigen Straßenbaus verstärkt zu berücksichtigen, unter anderem durch die Verbesserung der Dauerhaftigkeit von Konstruktionen oder aber durch den  vermehrten Einsatz von Recycling-Materialien. Die BASt forscht an der Entwicklung geeigneter Prüf- und Bewertungsverfahren.

Als Eingangsgrößen für ein umfassendes Erhaltungsmanagement ist der Straßenzustand bezüglich seiner Gebrauchseigenschaften „Sicherheit und Fahrkomfort“ und seines Substanzwertes kontinuierlich zu beobachten und zu bewerten.

Die Eigenschaften der Straßenoberflächen müssen weiter im Sinne einer Nutzerorientierung verbessert werden. Beispielhaft ist hierfür die Fortentwicklung lämmindernder Beläge.

Dabei gilt es immer die finanziellen Mittel optimal einzusetzen. Vor dem Hintergrund begrenzter Ressourcen werden hierbei in vielen Bereichen optimale Ergebnisse innerhalb nationaler, europäischer und internationaler Forschungsnetzwerke erzielt.

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