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Marktdurchdringung von Fahrzeugsicherheitssystemen 2015

BASt-Bericht M 272

Dana Gruschwitz, Jana Hölscher, infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft GmbH Bonn
Dominik Raudszus, Adrian Zlocki, Institut für Kraftfahrzeuge (ika) RWTH Aachen

47 Seiten
Erscheinungsjahr: 2017
Preis: 15,00 €

Bestellung eines gedruckten Exemplars beim Carl Schünemann Verlag GmbH

Dieser Bericht steht auch kostenfrei im elektronischen BASt-Archiv ELBA zur Verfügung.

Die vorliegende Studie liefert Ergebnisse zur Marktdurchdringung von Fahrzeugsicherheitssystemen im Jahr 2015. Wie bereits im Jahr 2013 wurde die Studie von infas und dem Institut für Kraftfahrzeuge (ika) durchgeführt.

Dazu wurden 5.040 Haushalte zur Ausstattung eines ihnen zur Verfügung stehenden Fahrzeugs befragt und 56 Fahrzeugsicherheitssysteme ausgewählt. Neben den quantitativen Interviews wurden zwei Fokusgruppen mit Neu- bzw. Gebrauchtwagenkäufern durchgeführt. In der vorangegangenen Studie von 2013 wurden Experten befragt, die beruflich mit dem Ein- oder Verkauf von Pkw für Unternehmensflotten befasst sind.

Die weiteste Verbreitung haben passive Sicherheitssysteme wie Airbags, die darauf abzielen, die Folgen eines Unfalls für die Beteiligten abzumildern. Aber auch aktive und intervenierende Systeme, die Risiken vermeiden oder einzelne Fahraufgaben übernehmen, gehören häufig zur Fahrzeugausstattung. Die häufigsten Vertreter aus dieser Gruppe sind der Bremsassistent, ESP und der Tempomat.
Die meisten Fahrzeugsicherheitssysteme sind in Fahrzeugen der oberen Mittelklasse und Oberklasse zu finden. Mit der jährlichen Fahrleistung und der Nutzungshäufigkeit nimmt die Anzahl der Systeme ebenso zu wie bei jüngeren Fahrzeugen und Dienstwagen. Die größten Veränderungen gibt es im Segment der SUVs und Geländewagen. Hier steigt die Zahl der Neuzulassungen in den letzten Jahren deutlich und die Ergebnisse zeigen, dass diese Fahrzeuge häufig mit einer Vielzahl von Sicherheitssystemen ausgestattet sind.

Die Ergebnisse aus der Vorgängerstudie zeigen, dass gewerbliche Fahrzeughalter solche Fahrzeugsicherheitssysteme in die Standardausstattung aufnehmen, deren Nutzen nachgewiesen ist. In der diesjährigen Studie wird deutlich, dass auch private Käufer Systeme insbesondere dann als sicherheitsrelevant und sinnvoll erachten, wenn sie durch den Gesetzgeber vorgeschrieben oder bereits seit längerer Zeit auf dem Markt etabliert sind. Es zeigt sich auch, dass insbesondere die eigene Erfahrung mit Sicherheitssystemen Vorurteile abbaut

Market penetration of vehicle safety systems 2015

The study at hand provides results with regard to market penetration of vehicle safety systems in 2015. As already in 2013 infas and the Institute of Automotive Engineering (ika) jointly carried out the study.

Thus 5,040 households were interviewed about the equipment of their vehicles available and 56 vehicle safety systems were chosen. In addition to those qualitative interviews, two focus groups with purchasers of new and used cars were performed. The previous study of 2013 had interviewed experts who are professionally engaged in the purchase or sale of cars for corporate fleets.

The most common passive safety systems are those, which aim to mitigate the consequences of an accident for those involved, such as airbags. However, active and intervening systems, which avoid risks or assume individual driving tasks, also are a frequent part of vehicle equipment, most common among them Brake Assist, ESP, and cruise control.

Most vehicle safety systems can be found in vehicles of the upper middle class and upper class. The number of systems increases with annual distance travelled and frequency of use, as well as for newer vehicles and company cars. The greatest changes are in the segment of SUVs and all-terrain vehicles. The number of new registrations increased significantly here and the results show that these vehicles are commonly equipped with a variety of safety systems.

The results of the previous study show that commercial vehicle owners include such vehicle safety systems in the standard equipment, whose usefulness has been demonstrated. This year’s study reveals that also private owners particularly consider systems as safety relevant and useful, if they are prescribed by legislation or established in the market for some time. Also, personal experience with safety systems in particular dispels prejudice and leads to a positive attitude towards such systems.

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