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Förderbescheide für das Forschungsprojekt „Betonfahrbahn 4.0“

08.06.2017, Nr.: 06/2017

Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Norbert Barthle, hat am 7. Juni 2017 Förderbescheide aus dem Innovationsprogramm Straße der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) übergeben. Die Förderung in Höhe von 4,7 Millionen Euro geht an das Forschungsprojekt „Betonfahrbahn 4.0“ der Verbundpartner Universität Stuttgart, CAVEX GmbH & Co.KG, Otto Alte-Teigeler GmbH, Wirtgen GmbH, Liebherr GmbH, Heinz Schnorpfeil Bau GmbH sowie Lehmann & Partner GmbH.

Das Bild zeigt Norbert Barthle, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur und die Partner des Forschungsprojekt „Betonfahrbahn 4.0“ nach der Übergabe der Förderbescheide Förderbescheide für das Forschungsprojekt „Betonfahrbahn 4.0“Hochauflösendes Bild (jpeg, 2MB)Norbert Barthle, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur (Bildmitte), übergab am 7. Juni 2017 Förderbescheide aus dem Innovationsprogramm Straße der BASt in Höhe von 4,7 Millionen Euro (Bild: Universität Stuttgart/Max Kovalenko)

Bei der Übergabe der Förderbescheide in der Universität Stuttgart erklärte Staatssekretär Barthle: „Die Infrastruktur ist das zentrale Nervensystem unseres Landes. Extreme Wetterlagen und wachsende Verkehre machen Beton-Autobahnen jedoch zu schaffen. Die gezielte digitale Vernetzung im Betonstraßenbau kann dazu beitragen, unsere Straßen leistungsfähiger zu bauen und den Erhaltungsaufwand zu minimieren. Das trägt auch zu mehr Verkehrssicherheit und weniger Baustellen bei. Deshalb fördern wir die Forschung an innovativen Konzepten wie dem Projekt ‚Betonfahrbahn 4.0.“

Die Verbundpartner erhalten die Förderung, um die Forschung im Bereich „Innovationen im Straßenbau – Prozesssichere Herstellung von Straßen in Betonbauweise“ voranzutreiben. In dem Forschungsprojekt sollen gemäß dem Konzept „Industrie 4.0“ theoretische und technische Grundlagen für eine gezielte digitale Vernetzung im Betonstraßenbau geschaffen werden. Hierfür gilt es, baustoff- und verfahrenstechnisch relevante Inhalte für die digitale Kommunikation und Verwertung in der Prozesskette zu eruieren und bereitzustellen. Weitere Schwerpunkte stellen die systematische Prozessanalyse und -optimierung dar.

Im Ergebnis sollen eine deutliche Erhöhung der Prozesssicherheit und der Herstellungsqualität von Betonfahrbahndecken erzielt werden. Für den Bereich der Straßeninfrastruktur lassen sich daraus eine Verringerung der Lebenszykluskosten sowie eine Erhöhung der Verfügbarkeit und Sicherheit für den Verkehrsträger Straße ableiten.

Mit dem Innovationsprogramm Straße der BASt unterstützt das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) die wirkungsorientierte Forschung. Themen sind unter anderem die Steigerung der Nutzungsdauer, die Verbesserung der Energieeffizienz und die Erhöhung der Herstellungsqualität beim Bau von Straßen. Das Innovationsfeld „sichere und verlässliche Straße“ hat das Ziel, die Verfügbarkeit und Leistungsfähigkeit der Straßeninfrastruktur langfristig sicherzustellen. Hierbei stehen die Verkürzung von Bauzeiten sowie die Steigerung der Qualität und Dauerhaftigkeit von Straßenoberbauten im Vordergrund.

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