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Sind Straßenbauwerke, Umweltschutz und Kreislaufwirtschaft miteinander vereinbar?

24.06.2015, Nr.: 14/2015

Dieser Frage ging eine Veranstaltung der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) und der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen e.V. (FGSV) am 22. und 23. Juni 2015 in Bergisch Gladbach nach. Rainer Bomba, Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), eröffnete die Veranstaltung unter Schirmherrschaft des Bundesverkehrsministeriums.

Das Foto zeigt BASt-Präsident Stefan Strick, BMVI-Staatssekretär Rainer Bomba und FGSV-Geschäftsführer Michael Rohleder Sind Straßenbauwerke, Umweltschutz und Kreislaufwirtschaft miteinander vereinbar?Hochauflösendes Bild (jpeg, 587KB)BASt-Präsident Stefan Strick, BMVI-Staatssekretär Rainer Bomba und FGSV-Geschäftsführer Michael Rohleder eröffneten die Veranstaltung (von links, Bild: BASt)

Das Foto zeigt die Logos von "Straße im 21. Jahrhundert", der "Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen" und der "StrUK-Tagung"

Um sich mit dieser provozierenden Frage der Vereinbarkeit auseinanderzusetzen, kamen rund 100 Akteure aus unterschiedlichen Fachdisziplinen und Ressorts bei der BASt zusammen. Hintergrund der Veranstaltung sind die vielfältigen Anforderungen, denen Straßen bei Planung, Bau und Betrieb unterliegen.

Recycling-Baustoffe, aufbereitete Böden oder industrielle Nebenprodukte werden heute in ungebundenen Schichten und im Erdbau als Alternative zu natürlichen Baustoffen eingesetzt. Für die Kreislaufwirtschaft sind diese Baustoffe mengenmäßig bedeutsam. Jedoch können durch Sickerwasser Schadstoffe gelöst und diese in den Boden und das Grundwasser gelangen. Böden und Grundwasser sind generell zu schützen. Folglich müssen Lösungen gefunden werden, die Bautechnik, Kreislaufwirtschaft sowie Boden- und Grundwasserschutz miteinander vereinbar machen.

An zwei Tagen stellten Referentinnen und Referenten in Vorträgen und Postern aktuelle Forschungsergebnisse, Praxiserfahrungen und rechtliche Rahmenbedingungen vor und diskutierten mit den teilnehmenden Fachleuten. Führungen durch die Versuchseinrichtungen der BASt rundeten das Programm ab und ermöglichten zusätzliche Einblicke in die vielfältigen Anforderungen rund um das Thema Straße.

Fazit der Tagung: Die Themenfelder Straßenbauwerk, Umweltschutz und Kreislaufwirtschaft sind grundsätzlich vereinbar. Allerdings ist ein intensiver Austausch der Akteure notwendig. Auch werden zukünftig praktische Lösungen nicht ohne Kompromisse möglich sein.

Das Foto zeigt BASt-Präsident Stefan Strick bei der Eröffnung der StrUK-Tagung Sind Straßenbauwerke, Umweltschutz und Kreislaufwirtschaft miteinander vereinbar?Hochauflösendes Bild (jpeg, 1MB)

Abdruck honorarfrei – Belegexemplar erbeten.

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