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OCTS Harmonisierungsgremium

Offene Kommunikationsstandards für Systeme im Verkehr

Das OCTS Harmonisierungsgremium (Open Communication Standards for Traffic Systems) wurde im November 2011 etabliert. Ziel ist die Harmonisierung und Bündelung der nationalen Standardisierungsinteressen in Deutschland bezüglich Intelligenter Verkehrssysteme (IVS) – insbesondere für kommunale Anwendungsfälle. Hinzu kommt die gezielte Einflussnahme auf die europäische - gegebenenfalls internationale - Standardisierung.

Hervorgegangen ist diese Initiative aus dem OCIT Round Table (Open Communication Interface for Road Traffic Control Systems), einem Gremium zur Harmonisierung und fachlichen Absicherung der Anforderungen an OCIT-Schnittstellen. Hierbei wurde besonders dem Interessenausgleich zwischen Anforderungen und Wünschen von Seiten der Städte und Planungsbüros sowie den wirtschaftlichen Zwängen der Hersteller und Betreiber eine große Bedeutung zugemessen. Die getroffenen Festlegungen zu den OCIT-Schnittstellen sind Kompromisse, die die Interessen aller Beteiligten angemessen berücksichtigen und ihnen Planungssicherheit geben.

Das OCTS Harmonisierungsgremium bietet Unternehmen und Organisationen, die sich mit der Schnittstellenthematik von IVS befassen, eine Austauschplattform für Standardisierungsinitiativen, die sich mit dem Thema Datenaustausch zwischen intelligenten Verkehrssystemen beschäftigen - vor allem im kommunalen und betreiberübergreifenden Kontext im deutschsprachigen Raum.

Übersicht über die OCTS-Tätigkeiten

Gründungsorganisationen des OCTS Harmonisierungsgremiums sind die Bundesanstalt für Straßenwesen, die Open Traffic Systems City Association e. V. (OCA) und ODG & Partner (ODG: OCIT Developer Group). Im April 2014 konnte auch der Verband der Ingenieurbüros für Verkehrstechnik e. V. (VIV) als weiteres Mitglied begrüßt werden.

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